Vorabinformationen zur Weiterentwicklung des PDM-Studiengangs

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Wir freuen uns, dass Sie sich für den PDM Master-Studiengang interessieren. Der Master-Studiengang ist nach 12 Jahren in der Branche bestens bekannt und gilt in der Industrie als anerkannt gut, die Nachfrage nach Absolventen ist groß, die Zufriedenheit mit Absolventen hoch – dies wissen wir aus Umfragen, die wir kürzlich durchgeführt haben. Allerdings müssen wir im Zuge des Bologna-Abkommens (Bachelor + Master insgesamt 10 Semester Regelstudienzeit) den Master-Studiengang von derzeit 4 auf 3 Semestern Regelstudienzeit verkürzen. Insofern ist ein weiterentwickeltes Studiengang-Konzept erforderlich, welches in den letzten Jahren entwickelt wurde und nun zur Umsetzung kommt. Im Zuge der Neuauflage des PDM-Studiengangs wird auch diese Website derzeit aktualisiert. Bis zur Freischaltung der neuen Website im Oktober 2014 möchten wir Sie im Folgenden mit den wichtigsten Änderungen vertraut machen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass vor dem Start des neuen PDMs im Wintersemester 2015/16 (für welchen die unten beschriebenen Änderungen gelten) im Sommersemester 2015 letztmalig der alte 4-semestrige PDM startet. Die Anmeldefrist für diesen Studiengang läuft bis zum 15.01.2015.

1. Termine
Die erste Änderung ist der Studienbeginn. Der PDM-Studiengang wird nach wie vor einmal jährlich starten, jedoch nicht mehr wie üblich im Sommersemester, sondern in Zukunft aus organisatorischen Gründen im Wintersemester. Der nächste Starttermin ist das Wintersemester 2015/16. Einsendeschluss für Ihre Bewerbungen wird der 15.07.2015 sein.

2. Studiendauer
Bisher hatte der Master-Studiengang PDM eine Regelstudienzeit von 4 Semestern. Um den Vorgaben des Ministeriums (Bologna-Abkommen) zu entsprechen, wird die Regelstudienzeit von 4 auf 3 Semester verkürzt. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie nur 3 Semester studieren dürfen. Gerne können Sie Ihr Studium freiwillig um ein Semester wie z.B. ein Auslandsemester verlängern. Falls Sie allerdings Ihren Abschluss nach bereits 3 Semestern machen möchten, ist dies zukünftig möglich.

3. Namensänderung
Der PDM wird auch in Zukunft PDM heißen. Bisher stand diese Abkürzung für „Packaging Design Marketing“. In Zukunft wird PDM für „Packaging Development Management“ stehen. Diese Umbenennung hängt mit einer „Feinjustage“ der PDM-Studieninhalte zusammen, welche im Folgenden beschrieben sind.

4. Studieninhalte
Der PDM behält seinen grundlegenden Charakter als holistisch interdisziplinärer Studiengang, welcher die verschiedenen Aspekte der Verpackungsentwicklung systematisch verknüpft. Verstärkt wird im Hinblick auf ihren späteren Einsatz in Führungspositionen im neuen PDM besondere Gewichtung auf die Ausbildung von Managementinhalten und -fähigkeiten gelegt. Darüber hinaus bietet der neue PDM zwei Vertiefungsrichtungen an. Die erste Vertiefungsrichtung bietet technisch und naturwissenschaftlich interessierten Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen in Themengebieten der ingenieurwissenschaftlichen Verpackungstechnik weiter zu vertiefen. Die zweite Vertiefungsrichtung bietet design- und sozialwissenschaftlich interessierten Studierenden, gestalterische und verhaltensbasierte/soziale Aspekte der Verpackungsentwicklung zu bearbeiten. Selbstverständlich bietet der neue PDM auch die Möglichkeit, Fächer aus beiden Vertiefungsrichtungen zu belegen. Beide beschriebene Vertiefungsrichtungen werden ergänzt durch ein vielfältiges Studienangebot im Bereich Management. Dieses Angebot soll helfen, die fachspezifischen Lehrinhalte in einem unternehmensspezifischen Kontext zu verstehen und anzuwenden. Ultimativ soll diese Neuauflage der Studieninhalte mehr Raum für die persönlichen Interessen der Studierenden schaffen.

5. Semesterstruktur
Neben den inhaltlichen Änderungen, gibt es auch eine strukturelle Änderung im neuen PDM Konzept. Bisher war jedes PDM Semester in zwei große Teile aufgeteilt. Zum einen in die überwiegend praktische Projektarbeit, und zum anderen in die überwiegend theoretischen Vorlesungen. Diese Zweiteilung wird im neuen PDM um ein drittes Segment erweitert: das sog. Forschungsprojekt. Jedes dieser drei Segmente (die Projektarbeit, die Vorlesungen, und die Forschungsarbeit) hat jeweils 10 ECTS, was in der Summe 30 ECTS-Punkte pro Semester ergibt. In dem Forschungsprojekt können Sie entweder alleine oder in einer kleinen Gruppe an einer bestimmten Frage- bzw. Aufgabenstellung arbeiten. Diese Fragestellung kann theoretischer aber auch praktischer Natur sein und sich sowohl mit naturwissenschaftlichen, als auch mit management- oder designwissenschaftlichen Themen befassen. Auch hier wird wieder deutlich, dass der neue PDM mehr Raum für die Vertiefung persönlicher Interessen geben möchte. Das Forschungsprojekt wird von einem VT/PDM-Professor Ihrer Wahl betreut und bereitet auf selbstständig wissenschaftliches Arbeiten wie selbstverständlich auch gezielt auf das Verfassen der Masterarbeit vor.

6. Internationalität
Der neue PDM wird international. Das bedeutet, dass wir derzeit an einem Kooperations-Netzwerk mit Universitäten aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern (u.a. Kuba, Frankreich, UK, Kanada, USA, Australien, Spanien) arbeiten. Jede dieser Universitäten hat eine inhaltliche Überdeckung im Themenbereich Verpackungsentwicklung mit der HdM. Zusätzlich bieten diese Universitäten aber auch Themenbereiche, welche das Studienangebot des neuen PDM erweitern. Als Studierender des neuen PDM haben Sie die Möglichkeit, mindestens ein Auslandssemester an einer dieser Partneruniversitäten zu verbringen. Im Gegenzug wird das Studium an der HdM durch Studierende der Partneruniversitäten bereichert. Um Sie auf Ihr Auslandssemester optimal vorzubereiten, aber auch um den Studierenden unserer Partneruniversitäten eine Lehre auf hohem Niveau bieten zu können, wird ein Basisprogramm im neuen PDM auf Englisch angeboten. Um die Chancengleichheit aber auch sprachunabhängig zu wahren, ist dabei vorgesehen, dass jeder Studierende auf Deutsch oder Englisch seine 30 ECTS-Punkte pro Semester erlangen kann. Das internationale Angebot wird Ihnen helfen, bereits während des Studiums nachhaltige Kontakte ins Ausland zu knüpfen. Darüberhinaus lernen Sie professionell und effizient in einer Fremdsprache zu kommunizieren.

7. Zugangsvoraussetzung
Die Zugangsvoraussetzungen haben sie für den neuen PDM nicht verändert. Im sog. Eignungsfeststellungsverfahren wird die Eignung alle Bewerber auf Basis ihrer Noten, einer Mappe mit Arbeitsproben, sowie einem persönlichen Gespräch bewertet. In Bezug auf die Mappe möchten wir hervorhaben, dass Ihre Arbeitsproben nicht zwangsläufig gestalterischer Natur sein müssen. Den unter Punkt 4 vorgestellten Vertiefungsrichtungen entsprechend, kann Ihre Mappe durchaus auch technisch orientierte Projekte beinhalten. Wichtig ist in jedem Falle, dass Ihre Mappe den praktischen Bezug Ihrer Arbeit unterstreicht und dabei Ihren fachspezifischen Schwerpunkt sowie Ihr Bewusstsein für Qualität herausarbeitet.