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Veranstaltungsbeschreibung

335082 MM-Kreativwirtschaft

Zuletzt geändert:25.09.2017 / Brand
EDV-Nr:335082
Studiengänge: Bibliotheks- und Informationsmanagement (Bachelor, 7 Semester), Prüfungsleistung im Modul MM-Kreativwirtschaft in Semester 4 6 7
Häufigkeit: unregelmäßig
Online-Medien-Management (Bachelor, 7 Semester, Zulassung bis SS 2014), Prüfungsleistung im Modul MM-Kreativwirtschaft in Semester 4 6 7
Häufigkeit: nie
Wirtschaftsinformatik und digitale Medien (Bachelor, 7 Semester, Zulassung bis SS 2014), Prüfungsleistung im Modul MM-Kreativwirtschaft in Semester 4 6 7
Häufigkeit: nie
Dozent: Prof. Holger Nohr
Sprache: Deutsch
Art: S
Umfang: 2 SWS
ECTS-Punkte: 5
Workload: Seminar (Vorlesung, projektbegleitende Termine):
15 Termine zu je 2 SWS = 22,5 Zeitstunden
Vor- und Nachbereitung:
15 Termine zu je 2 SWS = 22,5 Zeitstunden
Eigenständige Anfertigung einer Forschungsarbeit (indiv. Seminararbeit oder prakt. Arbeit im Team):
12 Tage zu je 8 Zeitstunden = 96 Zeitstunden
Gemeinsame Ergebnispräsentation (z. B. Postersession):
1/2 Tag zu 4 Zeitstunden Gesamter Zeitaufwand (Workload)=145 Zeitstunden
Prüfungsform: PP
Bemerkung zur Veranstaltung: Schwerpunkt WI: M&M
Beschreibung: Der Begriff der Kreativwirtschaft (Creative Industries) beschreibt ein alternatives – und international zunehmend populäres – Abgrenzungskonzept der Wirtschaftssegmente. Hierunter werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen bzw. kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.

Die Kreativwirtschaft ist kein homogener Wirtschaftszweig, sie setzt sich vielmehr aus einer Vielzahl eigentlich heterogener Branchen zusammen. In Deutschland gebräuchlich ist die Einteilung der Kultur- und Kreativwirtschaft 11 Teilbranchen, d.h. 9 Teilmärkte der Kulturwirtschaft (Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für Darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt) sowie 2 Kreativbranchen (Werbemarkt, Software/Games-Industrie). Ihnen gemeinsam ist die individuelle Kreativität als Produktivkraft. In diesem Kontext werden geistige Schöpfungen bzw. geistiges Eigentum als Produkt der Kreativwirtschaft gehandelt. Manche Modelle sprechen daher von Copyright Industries. Die Unternehmen der Kreativwirtschaft erbringen vorwiegend kreative Dienstleistungen (häufig in Kombination mit Produkten).

Im Mittelpunkt des Wahlpflichtmoduls stehen die Auseinandersetzung mit empirischen Forschungsansätzen der Kreativwirtschaft sowie die Untersuchung von Geschäftsmodellen auf Grundlage ausgwählter Case Studies. Besondere Schwerpunkte bilden die standort- und beschäftigungspolitische Relevanz der Kreativbranchen sowie die Vernetzung der Kreativbranchen untereinander sowie mit anderen Branchen (Kooperationsmotive, Kooperationskonzepte und deren organisatorisch-technische Umsetzung).
English Title: Creative Industries
Literatur: Engstler, M.; Lämmerhirt, H.; Nohr, H.: Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2012. Stuttgart: Kohlhammer, 2012

Flew, T./Cunningham, S.D.: Creative Industries After the First Decade of Debate, in: The Information Society 26 (2010) 2, S. 113-123

Florida, R.: The Rise of the Creative Class. New York: Basic Books, 2004

Hartley, J.: The evolution of the creative industries – Creative clusters, creative citizens and social network markets. In Proceedings Creative Industries Conference, Asia-Pacific Weeks, Berlin, 2007.

Söndermann, M./Backes, C./Arndt, O./Brünink, D.: Kultur- und Kreativwirtschaft: Ermittlung der gemeinsamen charakteristischen Definitionselemente der heterogenen Teilbereiche der Kulturwirtschaft zur Bestimmung ihrer Perspektiven aus volkswirtschaftlicher Sicht. Forschungsgutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Berlin: BMWi (Forschungsbericht Nr. 577), 2009

Söndermann M.: Datenreport 2010 zur Kultur- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg: Eckdaten, Strukturen und Trends. Landtag von Baden-Württemberg, 14. Wahlperiode, Drucksache 14 / 6918, 2010

United Nations: Creative Economy Report 2008 – The Challenges of Assessing the Creative Economy: towards Informed Policy-making. UNCTAD/DITC, 2008
(Diese und weitere Texte werden im Moodle-Kurs zur Verfügung gestellt)

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
Internet: Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland: http://www.kreativwirtschaft-deutschland.de

Institut für Kreativwirtschaft an der HdM: http://www.hdm-stuttgart.de/forschung_transfer/iaf/institute/Kreativwirtschaft
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