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Veranstaltungsbeschreibung

34220 Storytelling

Zuletzt geändert:18.08.2016 / Precht
EDV-Nr:34220
Studiengänge: Elektronische Medien (Master), Prüfungsleistung im Modul Schwerpunkt Audiovisuelle Medien Wahlpflicht: Dramaturgie und Inszenierung in Semester 1
Häufigkeit: derzeit nicht im Angebot
Dozent: Prof. Jörn PrechtDetails zum Dozenten
Sprache: Deutsch
Art: V
Umfang: 4 SWS
ECTS-Punkte: 4
Workload: Vorlesung:
15 Termine zu je 4 SWS = 45 Zeitstunden

Vor- bzw. theoretisch und praktische Nachbereitung:
15 Termine zu je 4 SWS = 45 Zeitstunden

Projektvorbereitung:
5 Tage zu je 6 Zeitstunden = 30 Zeitstunden

Gesamter Zeitaufwand (Workload) = 120 Zeitstunden
Prüfungsform: PA, 4 Wo
Bemerkung zur Veranstaltung:
Formale Zulassungsvoraussetzungen: -
Setzt inhaltliche Vorkenntnisse entsprechend folgender Module / Lehrveranstaltungen voraus: -
Veranstaltung ist Basiswissen für folgende Module / Lehrveranstaltungen: Studioproduktion Film - VFX - CA
   
Beschreibung: KICK-OFF: 10. Oktober 2015, Einstiegsvorlesung am 17. Oktober 2015. Da in dieser Einstiegsvorlesung der Grundstein für alle weiteren Themen gelegt wird, ist bei Verpassen dieses Termins keine Teilnahme am weiteren Verlauf möglich! Ausnahme: Wer ein Bachelor-Studium an der HdM absolviert und den erfolgreichen Besuch der Vorlesung Drehbuchentwicklung 1 (221153a) nachweisen kann, kann die drei Einführungstermine überspringen und den Kurs falls gewünscht erst ab 7. November 2016 besuchen, zum Kick Off muss jedoch jeder Studierende erscheinen.

Zum Inhalt: Die Bedeutung des persönlichen Erlebnisses von Erzählen und Zuhören bleibt heute auch in den nicht linearen Medien ungebrochen: für unser Sprachgefühl, für unsere Identitätsfindung und für unsere ganzheitliche Verständigung. Erzählen hat Konjunktur. Erzählen war das erste öffentliche Medium zur Unterhaltung und Selbstverständigung der Gesellschaft und ist, wie sich in den letzten Jahrzehnten zeigte, gerade auch in der Mediengesellschaft noch nicht am Ende, es wandelt sich nur in seinen Erscheinungsformen und seinen Funktionen. Nachdem die Grundbegriffe und -theorien des klassischen Storytelling wiederholt und vertieft wurden, konzentriert sich der Blick zunächst auf Storytelling für Film und TV. Untersucht werden jedoch auch andere "Einsatzgebiete" von Dramaturgie und Storytelling. Auch in Bereichen, wo man nicht mit deren Relevanz gerechnet hätte. Nicht nur in der Politik, sondern zum Beispiel auch bei der Eigenwerbung in sozialen Netzwerken oder der Schaffung einer Legende für Bewerbungen: "Ich habe mein bisheriges Leben gelebt, um bei Ihnen zu beginnen." Die Vermittlung des Theorie-Wissens wird mit Schreib-Übungen und der Analyse von Beispielen untermauert. Es soll sich der Unterhaltungswert des Konsumierens mit dem Nutzen der Analyse mischen. Und für die ganz besonders Schnellen: Am Freitag, 3. Dezember 2016 können auf Wunsch Konzepte für eigene Spielfilmkomödien oder Comedy-Serien bei einem Kongress mit einem waschechten Hollywood-Regisseur bei der Filmschau Baden-Württemberg vorgestellt werden.
Lernziele: Effektives Storytelling im audiovisuellen - auch transmedialen - Bereich erweitern, das kreative Potential ausbauen, ein Gefühl für Genre entwickeln und das Versprechen geben, das dem Publikum gemacht wird. Die Studierenden sind am Ende in der Lage, eigene Drehbücher mit dramaturgisch fundierten Spannungsbögen sowie funktionierende dokumentarische Konzepte selbstständig zu erstellen und ihre Ideen in der Gruppe zu präsentieren und zu diskutieren. Fachkompetenz / Subject Knowledge: Research and Thematic Development. Fertigkeiten / Practical and Cognitive skill set development in dramaturgical shaping, editing. Wissen. Thematic Editing: Visualizing complex subject matter and developing key skills in the narrative shaping, informed by various techniques of storytelling. Sozialkompetenz/ Team building and group orientated approaches to project work. Sozialkompetenz International: Internationale Kommunikation und Teamarbeit.
Literatur: Field, Syd: Das Drehbuch - Die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Schritt für Schritt vom Konzept zum fertigen Drehbuch
Field, Syd: Screenplay: The Foundations of Screenwriting: A Step-by-Step Guide from Concept to finished Script
Knauss, Sibylle: Schule des Erzählens
Schneider, Michael: Vor dem Dreh kommt das Buch: Die hohe Schule des filmischen Erzählens (Produktionspraxis)

Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.
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