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Studienplatzvergabe - Wie stehen meine Chancen?

Bachelorstudium

Erstes Fachsemester

Die Anzahl der Plätze in den Bachelor-Studiengängen der HdM ist beschränkt. Übersteigt die Zahl der Bewerber die Anzahl der Studienplätze, so werden - nach Abzug der Vorabquoten - die verfügbaren Studienplätze zu 90 Prozent über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren und zu 10 Prozent über Wartezeit vergeben.
 

Studienplatzvergabe im Rahmen der Vorabquoten

Vorab werden verfügbare Studienplätze nach folgenden Quoten an Bewerber vergeben:

  • an Personen aus dem Nicht-EU-Ausland (acht Prozent)
  • Zweitstudienbewerber, d.h. Personen, die bereits ein Studium an einer Hochschule in Deutschland abgeschlossen haben (zwei Prozent)
  • Personen, die zum Beispiel als Sportler einem im öffentlichen Interesse zu fördernden Personenkreis angehören (ein Prozent)
  • außergewöhnliche Härtefälle (fünf Prozent)
    --> Härtefälle und Nachteilsausgleich werden von der HdM analog der Regelungen der Stiftung für Hochschulzulassung behandelt
  • sowie im Rahmen der "Vorwegauswahl" an bereits im betreffenden Studiengang zugelassene Bewerber, die durch einen freiwilligen Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst, eine mindestens zweijährige Tätigkeit als Entwicklungshelfer oder aufgrund der Betreuung/Pflege eines Kindes oder Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren an der Aufnahme des Studiums gehindert wurden. Die Vorwegauswahl muss spätestens zum zweiten Vergabeverfahren beantragt werden, das nach Beendigung des Dienstes durchgeführt wird. (§14 Hochschulvergabeverordnung HVVO)
     

Studienplatzvergabe nach dem hochschuleigenen Auswahlverfahren anhand der "Verfahrensnote" (90%)

Bei der Studienplatzvergabe nach dem hochschuleigenen Auswahlverfahren wird eine sogenannte "Verfahrensnote" aus der Durchschnittsnote der Hochschulreife sowie eventuellen Notenboni errechnet.

Rechtliche Grundlage für die Vergabe der Bachelorstudienplätze an der HdM ist die "Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren in den Bachelorstudiengängen der Hochschule der Medien (Stand 14.10.2016)".

Die persönliche Verfahrensnote eines Bewerbers errechnet sich...

  1. aus der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung
    (z.B. Abitur oder Fachhochschulreife - dabei zählt nur die Durchschnittsnote, einzelne Fachnoten werden an der HdM nicht zusätzlich gewichtet)
     
  2. und einem eventuellen Notenbonus, z.B. für
  • fachlich relevante Berufsausbildungen (mit betrieblichem Teil und in der Regel von der zuständigen Kammer anerkanntem Zeugnis)
    --> Auskunft, für welche Berufsausbildungen Notenboni vergeben werden, erteilt das HdM Studienbüro.
     
  • Motivationsschreiben
    Notenbonus für Motivationsschreiben derzeit nur bei den Studiengängen Medieninformatik, Mobile Medien, Online-Medien-Management sowie Wirtschaftsinformatik und Digitale Medien.
    --> Bei anderen HdM-Bachelor-Studiengängen werden Motivationsschreiben derzeit nicht berücksichtigt.
     
  • fachlich relevante Praktika
    Notenbonus für Praktika derzeit nur bei den Studiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement, Druck- und Medientechnologie, Informationsdesign sowie Online-Medien-Management.
    --> Bei anderen HdM-Bachelor-Studiengängen werden Praktika derzeit nicht berücksichtigt.

Auf der Grundlage der ermittelten Verfahrensnote wird unter allen Bewerbern eine Rangliste erstellt und 90% der verfügbaren Studienplätze entsprechend dieser Rangliste vergeben. Bei Ranggleichheit entscheidet zunächst die Wartezeit, dann die Note der Hochschulzugangsberechtigung und zum Schluss das Los. Die Umrechnung ausländischer Noten erfolgt nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz.

Der NC (Numerus clausus) eines Studiengangs ist die Verfahrensnote des letzten Bewerbers im jeweiligen Zulassungsverfahren, der noch einen Studienplatz erhalten hat. Der NC wird also nicht vorher festgelegt, sondern ist immer das Ergebnis des jeweiligen Zulassungsverfahrens. Eine verlässliche Einschätzung der Chancen in künftigen Zulassungsverfahren anhand bisheriger NC-Werte ist daher nicht möglich.
 

Studienplatzvergabe nach der Wartezeit (10%)

Die Wartezeit errechnet sich über die Zahl der Hochschulsemester (Halbjahre), die seit dem Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung verstrichen sind, abzüglich der Vorstudienzeiten an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Insgesamt werden höchstens 16 Halbjahre berücksichtigt.

Unter allen Bewerbern wird eine Rangliste anhand der Anzahl der ermittelten Wartesemester erstellt und 10% der verfügbaren Studienplätze für den betreffenden Studiengang entsprechend dieser Rangliste vergeben.

D.h. die Vergabe der Studienplätze nach der Wartezeit läuft unabhängig von der Studienplatzvergabe anhand der Verfahrensnote (siehe oben). Die Anzahl der Wartesemester wirkt sich nicht auf die Verfahrensnote aus. 
 

Höheres Fachsemester / Studiengangswechsel

Freie Studienplätze werden nach den Richtlinien der Hochschulvergabeverordnung (HVVO) an Bewerber für ein höheres Fachsemester vergeben, sofern die für das angestrebte Fachsemester erforderlichen Studienzeiten und ein entsprechender Ausbildungsstand nachgewiesen werden können. Ob und in welches Semester ein Bewerber eingestuft wird, entscheidet der Leiter des jeweiligen Studiengangs (Studiendekan). Ausschlaggebend sind die anrechenbaren Studienleistungen eines Bewerbers.
 
Bei Fragen zur Anrechenbarkeit von Studienleistungen aus Ihrem bisherigen Studium wenden Sie sich bitte an die fachliche Studienberatung. Ansprechpersonen finden Sie auf den Studiengangs-Websites.
 
 
 

Zweitstudium

Wer bereits ein grundständiges Studium an einer Hochschule in Deutschland erfolgreich abgeschlossen hat und sich für ein zweites grundständiges Studium bewirbt, gilt als Zweitstudienbewerber mit besonderen Zulassungsbestimmungen. An Zweitstudienbewerber werden im Rahmen der Vorabquote nur 2% der verfügbaren Studienplätze eines Studiengangs vergeben (siehe Vorabquoten oben).

Bewerber für ein Zweitstudium werden nach den Prüfungsergebnissen des Erststudiums und nach den Gründen für das Zweitstudium nach Punkten eingestuft und ausgewählt. Bei der Punktevergabe finden die Richtlinien der Stiftung für Hochschulzulassung Anwendung. Siehe
"Richtlinien für Entscheidungen über Anträge von Bewerberinnen und Bewerbern für ein Zweitstudium" der Stiftung für Hochschulzulassung (PDF) unter II. Entscheidungskriterien (S.9-11)

 

Masterstudium

Details zum Zulassungs- und Auswahlverfahren in den einzelnen Master-Studiengängen der HdM stehen auf der jeweiligen Studiengang-Website.

Rechtliche Grundlage für die Vergabe der Masterstudienplätze an der HdM ist die "Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren in den Masterstudiengängen der Hochschule der Medien (Stand 29.04.2016)".

 

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