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Hochschule der Medien

Erfolgreich und mutig: Adolf I. Döpfert

HdM ehrt Unternehmer mit Buch über dein Lebenswerk

"Mut macht Erfolg - Erfolg macht Mut". Das ist nicht nur das Motto des Unternehmers und Stifters Adolf I. Döpfert. Es ist nun auch der Titel eines Buches über sein Leben und Lebenswerk, das Studierende der Hochschule der Medien (HdM) verfasst und produziert haben.

Ehrung Adolf I. Döpfert
(Fotos: HdM)

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Zur Detailansicht Adolf I. Döpfert (links) mit HdM-Rektor Uwe Schlegel

Adolf I. Döpfert (links) mit HdM-Rektor Uwe Schlegel

Zur Detailansicht Das Projektteam mit Adolf I. Döpfert (Mitte, oben)

Das Projektteam mit Adolf I. Döpfert (Mitte, oben)

Professor Dr. Uwe Schlegel, Rektor der HdM, hat Adolf Döpfert das erste Exemplar "seines Buches" in einer Feierstunde am 25. Januar 2006 überreicht. Damit würdigt die Hochschule der Medien in Würdigung Döpferts außergewöhnliches Engagement für die Nachwuchsförderung.

Das Buch entstand in den Jahren 2004 und 2005 als interdisziplinäres Lehrprojekt an der Hochschule der Medien. Studierende der Medienwirtschaft hatten unter Leitung von Professor Stephan Ferdinand im Rahmen einer Lehrredaktion die Inhalte erarbeitet, die dann mit Unterstützung von Professor Dr. Rainer Nestler von Studierenden der Druck- und Medientechnologie zum Endprodukt weiterverarbeitet wurden. Für die Studenten sei es eine besondere Herausforderung gewesen, das Lebenswerk eines herausragenden Unternehmers als Person der Zeitgeschichte zu recherchieren und redaktionell aufzubereiten, erklärte Stephan Ferdinand. Die Texte erzählen die Geschichte des Unternehmers Adolf I. Döpfert von der Gründung der Firma Stahl GmbH & Co in Ludwigsburg 1949 bis heute. Dafür haben die Studenten den Unternehmer und einige seiner Wegbegleiter interviewt, unter anderem Bernhard Niemela, Chefredakteur des Deutschen Druckers, den früheren Geschäftsführer der Stahl GmbH & Co, Norbert Gangl, sowie HdM-Rektor Professor Dr. Uwe Schlegel. Döpfert formte seine Firma vom Zulieferbetrieb für Falzmaschinenersatzteile zum Weltmarktführer im Falzmaschinenbau. Außerdem entwickelte er das traditionsreiche Brehmer Buchbindereimaschinenwerk in Leipzig zu einem erfolgreichen Unternehmen. Anfang 1999 zog er sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurück.

Insgesamt wurden 200 Bücher gefertigt. 180 erhielten einen blauen Leineneinband mit silbernem Anschnitt; 20 Exemplare wurden durch einen Einband aus schwarzem Ziegenleder veredelt. Für die limitierten und von Adolf I. Döpfert handsignierten Bücher habe man bewusst ein schlichtes Design und eine einfache, serifenlose Schrift gewählt, um die Disziplin und Geradlinigkeit des Unternehmers widerzuspiegeln, berichtet Rainer Nestler.

"Adolf I. Döpfert sieht die Zukunft in der aktiven Förderung junger Menschen und Talente. Sein Engagement ist vorbildhaft", würdigte Schlegel die langjährige Verbundenheit des Ehrengastes mit der Hochschule. Seit fast 20 Jahren unterstützt er regelmäßig Projekte von Studierenden, vor allem in der Druckweiterverarbeitung. 1996 wählte ihn der Senat zum ersten Ehrensenator der Hochschule. Forschung und Lehre im Bereich der Druckweiterverarbeitung strategischer zu unterstützen war Döpferts Motivation, als er im Dezember 2001 die Adolf I. Döpfert-Stiftung zur Förderung der Ausbildung von Ingenieuren in der grafischen Industrie gründete. Auf vielfältige Weise unterstützt die Stiftung seitdem den HdM-Nachwuchs: Neben dem Döpfert-Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten und Stipendien zur Unterstützung von Promotionen finanziert sie eine Stiftungsprofessur.

Im Juni 2005 verlieh die Hochschule Döpfert die große HdM-Medaille. Mit ihr ehrt sie Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise um die Hochschule verdient gemacht haben. Döpfert ist der erste Träger der großen HdM-Medaille.

Bilder zu dieser Pressemitteilung finden Sie im HdM-Bildarchiv unter dem Monat der Veröffentlichung (01.2006). Die Verwendung des Bildmaterials ist bei Nennung der Quelle vergütungsfrei gestattet. Das Bildmaterial darf nur in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung verwendet werden.

VERÖFFENTLICHT AM

25. Januar 2006

KONTAKT

Kerstin Lauer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon0711 8923 2020

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