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Hochschule der Medien

Web-Usability-Test

Informationsdesigner der Hochschule der Medien optimieren Fachportal für Pädagogik

Künftige Informationsdesigner der Hochschule der Medien (HdM) haben im Wintersemester 2005/2006 das Fachportal für Pädagogik genauer unter die Lupe genommen. In einem Usabiltiy-Test haben sie die Benutzerfreundlichkeit des Web-Angebotes geprüft.

Zur Detailansicht Die Startseite des Fachportals Pädagogik mit ersten, im Bild markierten Änderungen.

Die Startseite des Fachportals Pädagogik mit ersten, im Bild markierten Änderungen.

Ihr Auftraggeber, das Informationszentrum Bildung des Deutschen Instituts für Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt/Main, hat die Anregungen der HdM-Studenten nun berücksichtigt. „Details sind umgesetzt, an den diffizileren Aufgaben wird derzeit gearbeitet oder es läuft bereits auf einem Testsystem“, erklärt Thomas Oerder, Projektmitarbeiter des Fachportals Pädagogik beim Informationszentrum Bildung. Zu den Hinweisen der Studenten zählen unter anderem die bessere Platzierung aktueller Informationen oder der barrierefreie Zugang. Der Usability-Test war ein Projekt im Rahmen der Vorlesung „User-Centered-Design“ und wurde von Dr. Michael Burmester, Professor für Ergonomie und Usability an der HdM, betreut.

Gemeinsam mit Nutzern des Portals hatten 19 Studierende die Schwachstellen des Pädagogik-Portals herausgefiltert. Fünf Zielgruppen standen im Vordergrund: Studierende, Bibliothekare, wissenschaftliche Mitarbeiter von Hochschulen, Lehrer aus allen Schulbereichen, sowie Personen mit besonderen Bedürfnissen, wie etwa sehbehinderte oder blinde Menschen. Dabei haben die Studenten unter anderem herausgefunden, dass die Präsentation der Startseite und auch die Suche darin als verbesserungswürdig empfunden wurde.

Beispielsweise fanden die Nutzer die Art und Weise, wie die drei verschiedenen Zugänge zu Fachinformationen auf der Startseite angeboten werden, nicht aussagekräftig genug. Weitere Komponenten des Portals, wie etwa der Terminkalender oder Informationen in eigener Sache haben sie kaum wahrgenommen. Das akustische Auslesen der Links war für sehbehinderte Mensche nicht immer einfach. „Die Benennung der Links konnten sie manchmal nicht einordnen und ein Zurechtfinden auf einzelnen Seiten war dadurch sehr schwierig“, berichten die Studenten vom Projekt-Team.

Dass ihre Test-Ergebnisse nun umgesetzt werden, freut sie. „Durch die Zusammenarbeit haben wir Praxisluft schnuppern können und zugleich ein Themengebiet kennen gelernt, das bei uns nicht auf dem Lehrplan steht“, bilanzierten sie. Auch der Projektpartner war begeistert. „Durch die Unterstützung der Studenten können wir unseren Service weiter verbessern“, findet Thomas Oerder.

VERÖFFENTLICHT AM

12. Juli 2006

KONTAKT

Prof. Dr. Michael Burmester
Studiengang Informationsdesign
Telefon0711 25706 101

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