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Hochschule der Medien

HdM-Wasserflut

Flachdach hält Wolkenbrüchen nicht stand

Dem sintflutartigen Regen am vergangenen Freitag konnten das Flachdach und teilweise auch die Fugen der verglasten Seitenwände der Hochschule der Medien nicht stand halten.

Zur Detailansicht Fotos: Samuel Schürmann

Fotos: Samuel Schürmann

An mehreren Stellen rann und tropfte es auf die Treppen und Flure, das Regenwasser verwandelte das Foyer in einen Platz mit Pfützen und kleinen Seen. Teilweise stand das Wasser einen Zentimeter hoch.

Wogegen die Haustechnik, der Putzdienst und die Hochschulleitung schon seit Jahren immer wieder kämpfen, die einen mit Eimern, die anderen, um grundsätzliche technische Abhilfe zu schaffen und in beständigem Kontakt mit dem Uni-Bauamt, wurde am Freitagnachmittag zum offenkundigen Problem: Das Dach und teilweise auch verglaste Außenwände der HdM sind nicht dicht, wenn starker Regen fällt. Mit Auffang-Eimern und Putzlappen konnte diesmal kaum geholfen werden - zu viel kam vom Himmel.

Mit Saugern und Pumpen gegen die Wassermassen

Mit Wassersaugmaschinen, Putzgeräten, Wasserpumpen und großen Auffangtonnen versuchten die Mitarbeiter der HdM-Haustechnik und des Putzdienstes Blind den Sturzbächen Herr zu werden. Während es noch regnete, versuchten die Helfer an den undichten Stellen ihr Möglichstes, das Wasser einzufassen, auf der Freitreppe im Neubau die Bäche zu kanalisieren und im Foyer möglichst viel vom Wasser abzusaugen.

„Wir saßen wie im Aquarium", sagt Studentin Helene Adam, „hatten in unserer Lehrveranstaltung Mediensoziologie noch Präsentationen zu zeigen". Als es draußen gewittrig düster wurde und anfing zu regnen, dachte sich zunächst niemand etwas dabei. Doch das Wasser kam sturzbachartig vom Himmel. Im Hörsaal 056, wegen den schönen, beidseitigen Glasfronten von HdM-lern tatsächlich ‚Aquarium' genannt, lief das Wasser innerhalb der Fensterfronten an den Scheiben entlang, tropfte laut auf das Parkett. Rektor Prof. Dr. Alexander Roos ordnete an, die durchnässten Stellen des Gebäudes abzusperren und empfahl Mitarbeitern und Studenten, die HdM zu verlassen. „Schon seit Jahren versuchen wir, das Problem baulich zu lösen", sagt Rektor Ross, „aber wir sind dabei leider von anderen Stellen abhängig".

Feuchte auch in den Decken

Das Wasser sickerte teilweise durch die Deckenkonstruktionen und vermutlich die Versorgungsleitungen in angrenzende Gebäudeteile. So hat es sich auch in den Altbau und Gebäudeteile um das Treppenhaus ausgebreitet, einige Hörsäle und Teile des Audimax sind ebenso betroffen. Die vom Wasser durchfeuchteten Bereiche und Stellen im Gebäude wurden markiert und mit Absperrbändern gekennzeichnet.

Die Putz-, Aufräum- und Trocknungs-Aktion dauerte am Freitag bis in die späten Abendstunden und ging am Samstag noch bis zum Nachmittag weiter. Glücklicherweise ist kein technisches Equipment beschädigt worden. Der Wasserschaden an der HdM wirkt sich aus: Nicht alle Räumlichkeiten werden also in den nächsten Tagen frei zugänglich oder verfügbar sein.

Video von HdM-Student Samuel Schürmann

Prüfungen und Veranstaltungen finden trotz Wasserschäden statt. Weitere Informationen finden Sie in diesem Beitrag

Franco Rota

VERÖFFENTLICHT AM

04. Juli 2009

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Wasserschäden an der HdM

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Kevin

am 06.07.2009 um 09:16 Uhr

Das BILD-Niveau lässt grüssen!

heidi

am 05.07.2009 um 15:14 Uhr

ihr habt sorgen!

JG

am 05.07.2009 um 08:31 Uhr

Inwiefern wird sich der Wasserschaden auf die Prüfungen am Montag und Dienstag auswirken?

Michael

am 04.07.2009 um 20:07 Uhr

die Studiengebühren sind wohl noch zu niedrig wenn´s nicht mal für ein dichtes Dach reicht

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