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Hochschule der Medien

Internationale Zusammenarbeit

HdM-Studenten entwickeln Lernprogramm

Studierende im 3. Semester des Studiengangs Informationsdesign haben sich in einem Seminar mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt, die der Einsatz von Geschichten in computergestützten Lernprogrammen bietet. Ihr Kooperationspartner war die Universität Edinburgh.

Figuren und Papier helfen bei der Erstellung der Geschichte

Figuren und Papier helfen bei der Erstellung der Geschichte

Das Lernprogramm wurde in Stuttgart vorgestellt

Das Lernprogramm wurde in Stuttgart vorgestellt

Tim Fawns nimmt die Arbeitsergebnisse in Empfang

Tim Fawns nimmt die Arbeitsergebnisse in Empfang

Die Partner in Schottland gaben die Aufgabe und die Lernziele vor: den Umgang mit Aggressionen im klinischen und therapeutischen Alltag. "Die Thematik war nicht gerade einfach, da das englischsprachige Material sehr komplex und abstrakt in den Inhalt einführte", berichtete Professor Dr. Frank Thissen, der die den Kontakt vermittelt hatte. Durch mehrere Videokonferenzen, die intensive Auseinandersetzung der Informationsdesigner mit dem Thema und die intensive inhaltliche Betreuung der schottischen Kollegen habe sich das Projekt im Laufe des Semesters stetig weiter entwickelt. Die Ergebnisse der Studierenden nahm Tim Fawns von der Universität Edinburgh Ende Januar in Stuttgart persönlich entgegen. "Eine so hohe Qualität habe ich nicht erwartet. Wir werden unsere bisherige Vorlesung durch das E-Learning-Programm ersetzen", bilanzierte er.

Emotionale Teilnahme

Der geschichtenbasierte Lernansatz hilft den Lernern, sich mit dem Helden der Geschichte und verschiedenen Figuren zu identifizieren und am Geschehen intensiv emotional teilzunehmen. "Bei diesem Projekt wurde eine relativ trockene Theorie in die Geschichte einer Medizinstudentin eingebunden, die sich im Krankenhausalltag bewähren muss und immer wieder Überraschungen erlebt", erläutert Thissen. Anklänge an Alice im Wunderland seien dabei durchaus beabsichtigt und machten für die schottischen Studenten einen zusätzlichen Reiz aus, denn Carrols Buch ist dort so bekannt wie bei uns Grimms Märchen.

In der Lehrveranstaltung werden verschiedene didaktische Methoden der Lerneraktivierung und -reflexion genutzt, wie zum Beispiel das Verfassen von Lerntagebüchern oder das Erstellen eines Handbuches zum geschichtenbasierten Lernen. Die Zusammenarbeit soll im Rahmen eines EU-Projektes weiter ausgebaut werden. 

VERÖFFENTLICHT AM

11. Februar 2010

KONTAKT

Prof. Dr. Frank Thissen

Informationsdesign

Telefon: 0711 8923-3195

E-Mail: thissen@hdm-stuttgart.de

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