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Hochschule der Medien

Hörmedien

„Ganz Ohr“ an der HdM

Unter dem Motto „Hörmedien für Kinder“ fand Ende Februar 2010 an der HdM die Fachtagung „Ganz Ohr“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmern einen Überblick über den Kinderhörmedienmarkt zu geben und ihnen wichtige Anhaltspunkte zur Qualitätsbewertung von Hörmedien zu vermitteln.

Zur Detailansicht Qualität von Hörmedien in der Diskussion: v.l. Hanns-Georg Helwerth (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg), Dr. Wolfgang Schill (Jury Auditorix), Volker Bernius (Stiftung Zuhören)

Qualität von Hörmedien in der Diskussion: v.l. Hanns-Georg Helwerth (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg), Dr. Wolfgang Schill (Jury Auditorix), Volker Bernius (Stiftung Zuhören)

Zur Detailansicht Verlage zur Qualität von Hörmedien: v.l. Professor Dr. Richard Stang (HdM/IfaK), Franziska Paesch (Jumbo Neue Medien & Verlag), Theresia Singer (Headroom), Ute Kleeberg (Edition See-Igel)

Verlage zur Qualität von Hörmedien: v.l. Professor Dr. Richard Stang (HdM/IfaK), Franziska Paesch (Jumbo Neue Medien & Verlag), Theresia Singer (Headroom), Ute Kleeberg (Edition See-Igel)

Zur Detailansicht Der Hörmedienmarkt für Kinder: Professor Dr. Richard Stang

Der Hörmedienmarkt für Kinder: Professor Dr. Richard Stang

Zur Detailansicht Hörmedien mit Geschichte: Eine Auswahl der Sammlung Kindermedienwelten des IfaK

Hörmedien mit Geschichte: Eine Auswahl der Sammlung Kindermedienwelten des IfaK

Das Angebot der Fachtagung bestand aus Fachvorträgen und Diskussionsrunden zu Qualitätsaspekten und -kriterien für Hörmedien. Abgerundet wurde die Veranstaltung von fünf Workshops, in denen die Teilnehmer sich intensiver mit dem Thema Hörmedien auseinander setzen konnten. Zudem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Hörmedienexponate der Sammlung „Kindermedienwelten" des Instituts für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der HdM zu betrachten.

Vielfältiges Programm

Nach der Begrüßung und Einführung in die Fachtagung, bot Professor Dr. Richard Stang, Leiter des IfaK, einen Überblick über den Hörmedienmarkt für Kinder. Er zeigte dabei auf, dass der Hörmedienmarkt für Kinder in Deutschland bislang kaum wissenschaftlich durchdrungen ist. Trotzdem lässt sich feststellen, dass er einen wachsenden Bereich darstellt.

Anschließend an den Vortrag fanden zwei Diskussionsrunden statt. In der ersten Diskussionsrunde mit dem Thema „Qualitätsaspekte der Hörmedien" stellten drei Verlage ihre Hörproduktionen vor und boten mit kurzen Hörbeispielen einen ersten Einblick in die jeweilig unterschiedliche Art der Produktionen. In der zweiten Diskussionsrunde zum Thema „Qualitätskriterien für Hörmedien" kamen Volker Bernius von der Stiftung Zuhören und Dr. Wolfgang Schill, Vorsitzender der Jury Auditorix zu Wort. Wolfgang Schill erzählte anschaulich aus der Zeit, in der er als Kind selber Hörspiele gesprochen hat und erläuterte aus erster Hand, welchen Wandel die Hörmedien und auch das Hören an sich, im Laufe der Zeit erfuhren.

Praxisnahe Einblicke in die Welt der Hörmedien

In den darauf folgenden Workshops bekamen die Teilnehmer ein methodisches Repertoire für die Arbeit mit Hörmedien vermittelt, lernten, wie Hörmedien bei der interkulturellen Bildung eingesetzt werden können, erhielten anhand von praktischen Übungen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, mit denen sie vielleicht selbst ein eigenes Hörspiel produzieren können und bekamen Anregungen zum spielerischen Umgang mit Sprache, Sätzen und Wörtern.

Im fünften Workshop drehte sich alles um das Thema „Hörwelten für Kinder im Internet". Referenten dieses Workshops waren Christina Reul und Professor Dr. Richard Stang vom IfaK. Der Workshop bot einen ersten Einblick in die verschiedenen Webangebote für Kinder, sei es Kinderradio, Verlagsprogramme oder Hörprojekte. Die Teilnehmenden hatten auch die Möglichkeit, selbst im Internet aktiv zu werden. Dabei wurde auch über mögliche Konzepte diskutiert und wie diese Angebote sinnvoll eingesetzt werden können.

Die Tagung fand ihren Abschluss im gemeinsamen Hören des Hörspiels „An einem großen stillen See" von Jutta Richter und Susanne Janssen aus der Produktionswerkstatt des SWR. Die Teilnehmenden konnten die atmosphärisch dichte Produktion im abgedunkelten Kinoraum der Hochschule der Medien auf sich wirken lassen und genießen.

Die Fachtagung „Ganz Ohr"

Die Fachtagung war eine Kooperationsveranstaltung von der Aktion Jugendschutz (ajs) Baden-Württemberg, dem Evangelischen Medienhaus GmbH Stuttgart, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), dem Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart, sowie dem Landesmedienzentrum (LMZ) Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk (SWR). Sie wurde von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) gefördert.

Vreni Bühler

VERÖFFENTLICHT AM

15. März 2010

KONTAKT

Prof. Dr. Richard Stang

Informationswissenschaften

Telefon: 0711 8923-3174

E-Mail: stang@hdm-stuttgart.de

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