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European Business Masters Cup

„Copying sheep was yesterday"

Am 23. und 24. März 2010 feierte der European Business Masters Cup (ebmc) seine Österreich-Premiere. Der von der HdM initiierte europaweite Planspiel-Wettbewerb gastierte am Institut für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz.

Zur Detailansicht Der ebmc fand im neuen Science Park der Johannes Kepler Universität statt (Fotos: Petra Rösch).

Der ebmc fand im neuen Science Park der Johannes Kepler Universität statt (Fotos: Petra Rösch).

Zur Detailansicht Das gesamte Team mit dem gastgebenden Dozenten Alexander Stockinger (v.r.).

Das gesamte Team mit dem gastgebenden Dozenten Alexander Stockinger (v.r.).

Zur Detailansicht Knapper Sieg für das Team „Clone“

Knapper Sieg für das Team „Clone“

Zur Detailansicht „Copycat“ belegte den zweiten Platz

„Copycat“ belegte den zweiten Platz

Mit dem Institut von Professor Dr. Norbert Kailer ist die JKU Linz eine der führenden Hochschulen auf dem Gebiet der Entrepreneurship Education. Dass Gründungsforschung und -lehre in Linz besonders groß geschrieben werden, zeigte sich auch am ebmc-Teilnehmerfeld: Alle 25 Studenten aus den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft, -informatik und -recht haben bereits vor dem Wettbewerb Seminararbeiten zu Planspielen und zum ebmc verfasst. Der European Business Masters Cup wurde in die Lehrveranstaltung „Intensivierungskurs 1: Business Simulations" von Alexander Stockinger, Gründer- und Förder-Service der Wirtschaftskammer Oberösterreich integriert.

ebmc als Teil internationaler Entrepreneurship Education

„Must be offered every semester", lautete das Fazit eines Teilnehmers, der wie seine Kommilitonen während der zweitägigen englischsprachigen Planspielveranstaltung die Geschicke eines Kopiergeräteherstellers geleitet hat. Ein Student forderte sogar „more than five periods", also eine Verlängerung um weitere simulierte Geschäftsjahre. Dann wäre der Wettbewerb, den Dr. Hartmut Rösch und Magdalena Weinle von der HdM betreuten, an Spannung nicht mehr zu überbieten gewesen: In den beiden ersten Geschäftsperioden lagen die fünf konkurrierenden Planspielunternehmen gleichauf. Im dritten Jahr begann schließlich ein Duell zwischen zwei Teams mit grundverschiedenen Strategien. „Copycat" (Viktoria Starlinger, Thomas Citroni, Gerald Grill, Raffael Retzer und Edwin Roland Strauss) setzte auf günstige Produkte und Massenmärkte. „Clone" (Verena Aistleither, Anna Christina Kropik, Manuel Christoph Baumkirchner, Christian Ortig und Christian Willminger) machte indes mit dem Slogan „Copying sheep was yesterday" und mit High-End-Geräten zu stolzen Preisen auf sich aufmerksam.

Premium, Discount und alles andere dazwischen

„Green Tec Copiers" (Adeline Igel, Snezana Savic, Peter Fernbach, Faruk Ramic und Martin Reichetseder) wollte ebenfalls im Premiumsegment Fuß fassen, allerdings zu spät und sehr vehement. Äußerst ambitionierte Werbe- und Forschungsausgaben drosselten das Betriebsergebnis und somit den Aktienkurs. Dafür produzierte das Unternehmen ökologisch besonders korrekt. „Copyfox" (Jacqueline Horner, Brigitte Rosenauer, Andreas Mühlberger Aichhorn, Andreas Schorn und Stefan Spalt) erzielte bis zum Schluss Gewinne, konnte sich aber mit mittelmäßigen Produkten zu mittelmäßigen Preisen nicht so recht von der Konkurrenz differenzieren. Eine mutige Entscheidung hat hingegen „Copy Green" (Melisa Kovacic, Attila Dragomer, Wolfgang Franz Eder, Gerhard Köpplmayer und Hermann Markschläger) getroffen: Die Vorstände setzten im letzten Geschäftsjahr alles auf eine Karte und setzten allein auf ihren neuen Farbkopierer. Das Vabanque-Spiel zahlte sich auf dem hart umkämpften Markt nicht aus. Kurz vor der Zielgeraden musste "Copy Green" Konkurs anmelden.

Showdown in der Hauptversammlung

Am Ende des zweiten Veranstaltungstages luden alle Unternehmen zu außerordentlichen Hauptversammlungen ein und präsentierten ihre Ergebnisse, Strategien und Zukunftspläne. Jurorin war Dr. Tina Gruber-Mücke, stellvertretender Vorstand des Instituts für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung an der JKU Linz. Am überzeugendsten war die Präsentation von „Clone", woraufhin der Aktienkurs des Unternehmens um 140 Punkte in die Höhe schoss. Diese Wertung war das Zünglein an der Waage: Der hartnäckigste Konkurrent „Copycat" erzielte zwar im letzten Geschäftsjahr den höchsten Aktienkurs, konnte aber in der Präsentation nur 80 Punkte gut machen. Schließlich stand es 496,7 zu 509,6 für „Clone". „Ein derart knappes Ergebnis, dazu noch auf einem sehr hohen Niveau, wurde noch nie am Ende einer ebmc-Vorrunde verkündet", bilanzierten die Spielleiter Hartmut Rösch und Magdalena Weinle.

Internationales Finale im Dezember

Als glücklicher Gewinner wird das Team von „Clone" am 9. und 10. Dezember 2010 am ebmc-Finale in Stuttgart teilnehmen. Dort werden sie gemeinsam mit Studenten aus Dundee, Nancy, Rom, Birmingham, Cardiff, Yverdon-les-Bains und Stuttgart in internationalen Teams arbeiten.

HdM-Vorrunde im April

Die nächste ebmc-Vorrunde findet am 20. und 21. April 2010 an der HdM in Stuttgart statt. Wer mitmachen und internationale Management-Luft schnuppern möchte - die Chance auf zwei ECTS-Punkte inklusive - kann sich bei Magdalena Weinle für den Wettbewerb anmelden (weinle@hdm-stuttgart.de).

Dr. Hartmut Rösch, Magdalena Weinle

VERÖFFENTLICHT AM

31. März 2010

KONTAKT

h.c. Dr. Hartmut Rösch

Startup Center

Telefon: 0711 8923-2118

E-Mail: roesch@hdm-stuttgart.de

h.c. Magdalena Weinle

Startup Center

Telefon: 0711 8923-2043

E-Mail: weinle@hdm-stuttgart.de

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