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Hochschule der Medien

Medieninformatik

Exploratives Testen von Service-Schnittstellen

In einem sicherheitsrelevanten Umfeld ist es nicht ausreichend zu testen, ob alle Anforderungen erfüllt und korrekt implementiert sind. Eine Anwendung muss auch stabil und ohne unerwünschte Effekte funktionieren, wenn unvorhergesehene Eingaben und Ereignisse auftreten.

Bei verschiedenen Veranstaltungen stellen Studierende der Medieninformatik Projektarbeiten vor

Bei verschiedenen Veranstaltungen stellen Studierende der Medieninformatik Projektarbeiten vor

Beim explorativen Testen werden solche Ereignisse provoziert. Zwei Experten beschreiben am 15. April 2010 an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart wie ein solcher Test funktioniert.

Vor allem für Server-Applikationen im Bank-, Telekommunikations- und Automatisierungsbereich ist die Betriebssicherheit/Safety und Angriffssicherheit/Security unabdingbar. Dies wird in explorativen Tests geprüft. Dafür müssen komplexe Protokolle bedient werden, und das oft in mehreren Schichten. Referent Stefan Vogel (eXept Software AG) zeigt anhand von Beispielen aus dem Telekommunikationsbereich mit dem Testwerkzeug expecco, wie exploratives Testen von Service-Schnittstellen funktioniert. Er beschreibt die Voraussetzungen, um als explorativer Tester im Serverumfeld erfolgreich zu sein.

Vogel hat als Mitbegründer der eXept Software AG Softwareentwicklungs- und Testprozesse bei nationalen und internationalen Kunden im Bereich Telekommunikation, Security, Datenbanken, Industrie und Automotive definiert und beratend unterstützt. Er ist verantwortlich für die strategische Produktplanung und die Weiterentwicklung von expecco, der Qualitätsmanagement- und Testautomatisierungslösung von eXept. Außerdem ist Vogel regionaler Fachgruppenleiter der Fachgruppe Softwaretest Baden-Württemberg im Arbeitskreis Software-Qualität und Fortbildung (ASQF).

Erfolgsfaktoren

Kai Lepler (Siemens AG) geht anschließend auf "Erfolgsfaktoren beim explorativen Testen" ein. Er stellt brauchbare Tools, bisherige Erfolge und funktionierende Metriken vor. Damit will er Anregungen für die eigene Arbeit geben und zum Erfahrungsaustausch anregen.

Lepler ist seit 2001 für die Siemens AG als Testmanager für den Software- & Releasetest der ePS Network Services zuständig. Er ist stellvertretender regionaler Fachgruppenleiter der Fachgruppe Softwaretest Baden-Württemberg im Arbeitskreis Software-Qualität und Fortbildung.

Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Software-Qualität und Fortbildung sowie dem Studiengang Medieninformatik der HdM organisiert. Um Anmeldung bis zum 14. April unter www.asqf.de wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldebestätigung wird nicht versandt.

Wann?
Donnerstag, 15. April 2010, 18 Uhr (ca. 2 Stunden)

Wo?
Hochschule der Medien, Hörsaal 056, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart

VERÖFFENTLICHT AM

12. April 2010

KONTAKT

Prof. Walter Kriha

Medieninformatik

Telefon: 0711 8923-2220

E-Mail: kriha@hdm-stuttgart.de

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