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Hochschule der Medien

Erster Stuttgarter Medienkongress

Die Welt der „Digital Natives”

Die „Digital Natives” – also die Generation, die von Kindesbeinen an mit Internet und Mobiltelefon aufgewachsen ist – standen im Mittelpunkt des ersten Stuttgarter Medienkongresses am 3. Mai 2010 im voll besetzten LBBW-Forum am Hauptbahnhof.

Erster Stuttgarter Medienkongress

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Medienpraktiker, Wissenschaftler, Schüler und Studierende diskutierten mit den mehr als 200 Teilnehmern die Frage: Was will die Generation Internet wirklich? Die Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert und durchgeführt von der Landesanstalt für Kommunikation Baden- Württemberg (LFK) und der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart.

Eröffnung durch Helmut Rau

Am Vormittag hatte der baden-württembergische Medienminister, Helmut Rau, als Schirmherr des Stuttgarter Medienkongresses die Veranstaltung und damit auch die Woche des Kreativraums Stuttgart eröffnet. Rau betonte in seiner Rede, dass die neuen Medien eine Vielzahl von Chancen für neue Geschäftsmodelle böten. Allerdings werde insbesondere von Anbietern, die sich an überwiegend jugendliche Zielgruppen wenden, auch ein hohes Maß an Verantwortung etwa im Hinblick auf die Einhaltung der Vorgaben des Verbraucher- und Jugendschutzes erwartet. Im Zusammenhang mit der Landesinitiative „Kindermedienland Baden-Württemberg″, die die Medienkompetenz junger Menschen stärken will, wies der Minister aber auch darauf hin, dass der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Netzwerken erst erlernt werden müsse. „Wir müssen dabei auch die Medienkompetenz von Eltern, Lehrern und Erziehungsverantwortlichen stärken, damit sie den Medienkonsum ihrer Kinder gezielt steuern und begleiten können.″

Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion

Thomas Langheinrich, Präsident der LFK, betonte: „Die Plattformen und sozialen Netzwerke sind eine neue Macht in der Medienwelt. Das erfordert von allen Seiten Sorgfalt und Aufmerksamkeit.″ Janos Burghardt, Geschäftsführer des Stuttgarter Jugendmedienverlags Yaez, sieht den Wandel der Medienwelt und die Konsequenz für etablierte Medienunternehmen pragmatisch: „Die klassischen Medien müssen in den sozialen Netzwerken stattfinden.″ Dem stimmte Philipp Haußmann, Sprecher des Vorstands Ernst Klett AG, zu: Alle bisher bekannten Geschäftsmodelle in der Medienwelt stehen auf dem Prüfstand - und womöglich müsse man sich angesichts der sich rasant wandelnden Medientechnologie und Mediennutzung von der einen oder anderen klassischen Medienstrategie verabschieden. Dr. Verena Wiedemann, Generealsekretärin der ARD, hob die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der neuen Medienwelt hervor: „Wir geben die notwendige Orientierung.″

Fazit des Kongresses

Professor Dr. Ewald Wessling schließlich zog ein optimistisches Fazit: „Die ‚Digital Natives' sind die Generation, die am kompetentesten ist, die komplexen Probleme der Zukunft zu lösen.″

Das zeigte übrigens auch der Stuttgarter Medienkongress selbst: Er wurde maßgeblich konzipiert und gestaltet von Studierenden der HdM und Teilnehmern des Qualifikationsprogramms Moderation der HdM. Die Studenten-Teams kümmerten sich neben der Organisation auch um die inhaltliche Gestaltung des Kongresses - bis hin zur Produktion eines kurzen Films „Wussten Sie schon...? - Der Medienalltag der Generation Internet".

Dr. Angela Frank, stellvertretende Präsidentin der LFK, und Professor Dr. Boris Alexander Kühnle, HdM, waren als Organisatoren und Veranstalter mit der Premiere des Stuttgarter Medienkongresses jedenfalls zufrieden: „Wir wollten nicht nur über die ‚Digital Natives' sprechen, sondern vor allem auch mit ihnen. Das ist beim Stuttgarter Medienkongress rundum gelungen, und wir freuen uns auf 2011!"

VERÖFFENTLICHT AM

05. Mai 2010

KONTAKT

Prof. Dr. Boris Kühnle

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2246

E-Mail: kuehnle@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer

Hochschulkommunikation

Telefon: 0711 8923-2020

E-Mail: presse@hdm-stuttgart.de

Axel Dürr
Pressesprecher, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
Telefon0711 / 89 25 32 - 74
E-Maila.duerr@lfk.de

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