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Hochschule der Medien

Neuester Stand der Technik

Modernisierung des Usability-Labors abgeschlossen

"Usability wird in der modernen Informationstechnik immer bedeutender. Software und Hardware müssen benutzerfreundlicher und medialer werden", so Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos anlässlich der Einweihung des neuen Usability-Labors am 31. Mai 2010. Die Räumlichkeiten am Standort Wolframstraße wurden komplett modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Einweihung des Usability-Labors
(Fotos: Sabrina Konrad)

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Eye-Tracking mit Heatmap-Analyse: Die  Kalt-Warmdarstellung zeigt, welche Bereiche einer Webseite  besonders oft fixiert werden (Foto: Sabrina Konrad).

Eye-Tracking mit Heatmap-Analyse: Die Kalt-Warmdarstellung zeigt, welche Bereiche einer Webseite besonders oft fixiert werden (Foto: Sabrina Konrad).

"Besonders die mobilen Medien führen vor Augen, wie wichtig das Thema Usability ist. Ich bin froh, dass die Hochschule der Medien in Forschung und Lehre hier eine Spitzenposition belegt, " fuhr Roos vor den Gästen aus den Studiengängen und der Wirtschaft fort.

Das Usability-Labor gibt es bereits seit 2002. Die technische Ausrüstung musste deshalb von Grund auf modernisiert werden. "Neben der Untersuchung mobiler Endgeräte und Software, die ganz eigene Anforderungen an die Einrichtung stellen, wollten wir mit dem neuen Labor auch die immer häufiger auftretende Analyse von Plakaten, Broschüren und Filmen verbessern", erklärte Dr. Michael Burmester, Professor im Studiengang Informationsdesign und Leiter des Usability-Labors. "Dabei steht für uns stets der Nutzer im Zentrum unserer Studien. Die Technik unterstützt lediglich unser methodisches Vorgehen."

Zu den Highlights der neuen Laboreinrichtung  gehört innovative digitale Aufzeichnungstechnik für mobile Geräte und vor allem eine komplett erneuerte Audio- und Videoausrüstung in HD-Qualität. Mit zwei neuen Eye-Tracking-Systemen können Forschungen zur visuellen Darstellungsqualität von unterschiedlichsten Medien vorgenommen werden. Das Nutzungserleben bei der Interaktion mit Produkten, wie zum Beispiel Computerspielen, kann mit dem neuen Emotionserkennungssystem erforscht werden. Zur Auswertung der Datenmengen stehen nun fünf Multimedia-Auswertungsstationen mit Spezialsoftware zur quantitativen und qualitativen Analyse zur Verfügung.

Das Usability-Labor ist vollständig in die Lehre des Studiengangs Informationsdesign integriert und dient als Umgebung für zahlreiche Forschungsprojekte. Zudem nutzen auch andere Studiengänge, wie zum Beispiel Wirtschaftsinformatik und der Master-Studiengang Elektronische Medien, das Labor.

"Während des Semesters ist das Labor nahezu ausgelastet. Umso wichtiger war dieser Umbau für die Lehre und Forschung im Bereich Usability an der HdM", so Michael Burmester.

Florian Fahrbach

VERÖFFENTLICHT AM

02. Juni 2010

KONTAKT

Prof. Dr. Michael Burmester

Informationsdesign

Telefon: 0711 8923-3101

E-Mail: burmester@hdm-stuttgart.de

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