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Hochschule der Medien

European Business Masters Cup

Ticket zum Finale in Stuttgart gelöst

Der von der Hochschule der Medien (HdM) initiierte europaweite Planspiel-Wettbewerb ebmc war am 31. Mai und am 1. Juni 2010 zu Gast an der Universität LUISS in Rom. Ein Play-Off-Quiz brachte die Entscheidung über den Gewinner der Vorrunde.

Zur Detailansicht Alle Unternehmer der LUISS

Alle Unternehmer der LUISS

Zur Detailansicht Das Sieger-Team, das nach Stuttgart fährt

Das Sieger-Team, das nach Stuttgart fährt

Mirror oder Premium Ecopiers? Zum ersten Mal in der Geschichte des European Business Masters Cup (ebmc) musste ein Play-Off-Quiz über den Gewinner einer Vorrunde entscheiden. Der Grund: Die Elitehochschule LUISS (Libera Università Internazionale degli Studi Sociali) in Rom schickte 43 Teilnehmer in acht Teams ins Rennen. Die große Zahl der interessierten Studenten machte die Teilung der Gruppe in zwei voneinander unabhängige Märkte erforderlich.

Markt A: Entscheidung in der Präsentation

Das Planspiel auf Markt A begann turbulent. Gleich in der Testrunde ging der Kopiererhersteller Flash Copy bankrott, weil er es versäumt hatte, seine Produktionslinien zu warten und diese sogleich den Dienst versagten. Nachdem die Jungvorstände diesen Fehler bemerkt und behoben hatten, feierten sie ein Comeback, um dann gleich wieder haarscharf am Konkurs vorbeizuschlittern. Dank einer gelungen Marketingkampagne konnten in den nächsten beiden Runden schwarze Zahlen geschrieben werden. Die Mitbewerber Copystar, Copix und Premium Ecopiers lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Präsentation anlässlich einer außerordentlichen Hauptversammlung den Ausschlag gab: Premium Ecopiers belegte auf Markt A den ersten Platz, dank einer konsistenten Strategie mit Zukunftspotenzial. Mit einem Punktestand, respektive Aktienkurs, von 296,8 rückte für das Team die Teilnahme am internationalen Finale in Stuttgart im November in greifbare Nähe.

Markt B: Produktionsvolumen als Schlüssel zum Erfolg

Im Markt B entwickelte sich das Geschehen zunächst gemächlich. Außer Team Ecoprint investierten alle Unternehmen in die Modernisierung des Maschinenparks, die Einstellung neuer Mitarbeiter und in die Entwicklung neuer Produkte. Das führte zu teilweise deutlichen Verlusten in den beiden ersten Geschäftsjahren. Insbesondere die Unternehmen Mirror und Zèbra litten unter diesen Anstrengungen. Mirror beendete nach dem zweiten Jahr die Investitionsphase, lastete den Maschinenpark voll aus, legte eine ordentliche Marge zwischen Selbstkosten und Verkaufspreis und schaffte mit hohen Produktionsmengen die Wende. Starcop litt dagegen permanent unter der zu niedrigen Produktionsmenge und der damit verbundenen zu geringen Auslastung des Personals. Ecoprint holte im dritten und vierten Jahr die Investitionsphase nach, was den Aktienkurs belastete. Nachdem keines der Unternehmen in der Präsentationsrunde vor den Aktionären entscheidend Boden gut machen konnte, hieß der verdiente Gewinner im Markt B Mirror, dessen Vorstände sich im Play-off den Vertretern von Premium Ecopies stellen mussten.

Mirror setzt sich im „Penalty" durch

Hier hatten die beiden Teams die Aufgabe, unter Zeitdruck Fragen richtig zu beantworten, die in den vorangegangenen Geschäftsjahren immer wieder aufgetaucht waren. Gewinnen sollte das Team, das zuerst vier Punkte erzielen konnte. Mirror zeigte die besseren Nerven und setzte sich schließlich durch. Den sechs Unternehmern gelang die Umrechnung von Wechselkursen und die Ermittlung von Kennzahlen unter Zeitdruck etwas besser.

„Einfach brilliant!"

LUISS-Professor Luca Giustiniano bedankte sich bei den Seminarleitern von der Hochschule der Medien: "Wir sind außerordentlich zufrieden mit unserer Teilnahme am Wettbewerb. Aber, was noch wichtiger ist: die Studenten sind sehr glücklich mit dem Ablauf der Veranstaltung." Ganz besonders hob Giustiniano den "Play-off-Part" hervor, der extra für LUISS entwickelt wurde, um einen Sieger zwischen den unabhängigen Märkten zu ermitteln: „Einfach brilliant!", fand der Hochschullehrer. Giustiniano wünschte sich außerdem, dass der ebmc bei LUISS nur ein erster Schritt für zukünftige Initiativen zwischen der HdM und der LUISS-Hochschule in Rom darstelle.

Magdalena Weinle, Dr. Hartmut Rösch

VERÖFFENTLICHT AM

11. Juni 2010

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h.c. Dr. Hartmut Rösch

Startup Center

Telefon: 0711 8923-2118

E-Mail: roesch@hdm-stuttgart.de

h.c. Magdalena Weinle

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