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Politik 2.0: Die Bundespräsidentenwahl

Zur Detailansicht Quelle: Twitter

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Am 30. Juni 2010 ist es soweit: Der neue Bundespräsident und Nachfolger Horst Köhlers wird von den 1.244 Mitgliedern der Deutschen Bundesversammlung gewählt. Auch wenn der Bürger mit seiner Stimme am Mittwoch nicht für einen Kandidaten abstimmen darf, bleibt ihm der Versuch, von „unten" über Social Media den Politikern bei der Meinungsbildung zu „helfen".

Rund 36.000 Mitglieder zählt mittlerweile die Facebook-Seite „Joachim Gauck als Bundespräsident". Doch der Hype um Joachim Gauck, Präsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, erreicht auch andere Plattformen im Web: Bei Twitter versendeten über 4.500 Twitter-Avatare einen Tweet für Herrn Gauck (#mygauck).

Merchandise-Artikel wie T-Shirts und Ansteck-Buttons ermöglichen dem Bürger zusätzlich seine Meinung öffentlich zu machen. Social-Media-Experte Martin Oetting sieht den Nutzen dieser Aktionen in der Mobilisierung und Unterstützung der Bürger außerhalb des Word Wide Web für Joachim Gauck. Meinungsbildung durch „Politik 2.0": mitmachen, mitkommentieren, mitvoten - für jemanden, der Deutschland und das Volk vertreten soll.

Vielleicht aber wird der Bürger bei der nächsten Wahl des Bundespräsidenten selbst abstimmen können. Derzeit füllen hunderte E-Mails die Postfächer von Wahlmännern und -frauen der Bundesversammlung mit der Forderung nach einer freien Wahl.

Sabrina Konrad

VERÖFFENTLICHT AM

29. Juni 2010

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