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Hochschule der Medien

JDF Workflow Symposium

Automatisierung durch Integration

Rund um das „Job Definition Format" ging es beim JDF Workflow Symposium von der Hochschule der Medien (HdM) und der CIP4 Organisation. Rund 200 Gäste, die sich mit dem Thema „Automatisierung in der Druckindustrie" auseinander setzen, nahmen an dem Branchentreff an der HdM teil.

JDF Workflow Symposium an der HdM
(Fotos: Frank Bergbauer)

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Rund 200 Teilnehmer waren beim Symposium (Fotos: Frank Bergbauer)

Rund 200 Teilnehmer waren beim Symposium (Fotos: Frank Bergbauer)

Das Thema JDF stand im Mittelpunkt

Das Thema JDF stand im Mittelpunkt

Auf dem Programm standen Präsentationen von der CIP4-Organisation, den Herstellern von Workflow-Software und von Anwendern. Die Diskussionen wurden teilweise recht kontrovers geführt. Jedem Teilnehmer war bewusst, dass die Automatisierung der Prozessabläufe in der grafischen Industrie mittels des „Job Definition Formats" in den letzten zehn Jahren entscheidende Innovationen hervorgebracht hat. Doch wurde auch die Frage erörtert, warum sich das Konzept noch nicht flächendeckend durchsetzen konnte. Insbesondere wurde festgestellt, dass die JDF-Integration zurzeit hauptsächlich von den Bogenoffsetdruckern gelebt wird, während es noch wenige Auswirkungen auf andere Segmente wie den Rollenoffset-, den Tief- oder den Flexodruck hat. Auch seien die Integrationstiefen in den einzelnen Offsetdruckereien sehr unterschiedlich.

Organisation

Anwender sehen vor allem die Schwierigkeit, dass sie zur Einführung von Workflow-Software neben dem stressigen Alltag noch die betriebliche Organisation weitgehend verändern müssen. Als Beispiel wurde die Verlagerung des Know-hows von der Druckvorstufe auf die Sachbearbeiter genannt. Hersteller haben hingegen die Komplexität des JDF-Formats im Visier, die vor allem kleineren Software-Häusern den Einstig erschwert.

Vereinfachung

Die Vertreter der CIP4-Organisation stellten die derzeitigen Bemühungen vor, das JDF-Format zu vereinfachen, ohne die Rückwärtskompatibilität der JDF Spezifikation zu verlieren. Die Referenten aus der Zulieferindustrie machten deutlich, dass der Anwender nichts von der Komplexität sehe, sondern durch einfache, graphische Bedienoberflächen für die Auftragser­stellung, Produktionsplanung und Betriebsdatenerfassung geführt werde. Alle Redner und Teilnehmer waren sich dennoch einig, dass die JDF-Technologie in Zukunft eine noch viel wichtigere Rolle einnehmen wird. „Der Übergang von der handwerklichen zur industriellen Druckproduktion wird entscheidend durch die Automatisierung geprägt, durch die eine JDF-Integration erst ermöglicht wird", fasst HdM-Professor Dr. Thomas Hoffmann-Walbeck zusammen.

VERÖFFENTLICHT AM

01. Dezember 2010

KONTAKT

Prof. Dr. Thomas Hoffmann-Walbeck

Medieninformatik

Telefon: 0711 8923-2128

E-Mail: hoffmann@hdm-stuttgart.de

Sebastian Riegel

Print Media Technologies

Telefon: 0711 8923-2115

E-Mail: riegel@hdm-stuttgart.de

Stefan Daun
CIP4 Sekretariat c/o Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung
Telefon06151 155575
E-Mailstefan.daun@igd.fraunhofer.de
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