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Die Nummer bei Studentenkummer

Themen wie Liebeskummer, Heimweh oder Prüfungsangst begleiten viele Studenten durch das Studium. Das studentische Zuhör- und Informationstelefon „Nightline“ bietet seit über 15 Jahren Hochschülern ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen und wird bald auch in Stuttgart angeboten.

Die Prüfungszeit steht vor der Tür, Hausarbeiten wollen geschrieben werden und Semester-Projekte sowie der Nebenjob stehen auch noch auf der To-Do-Liste. Das Heidelberger Projekt bietet mit seinen circa 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern Studenten die Möglichkeit, ihrem Kummer und ihrer Wut Luft zumachen, ganz nach dem Vorbild der englischen „Nightline" in Oxford. Dort ist es egal, ob es sich um einen Erstsemester oder einen Doktorand handelt: Kein Problem ist zu klein, um darüber zu reden. Zudem gibt „Nightline" den Studierenden Auskunft bei universitären und außeruniversitären Fragen vermittelt Ansprechpartner.

Freiwillig für einander da sein

Die ehrenamtlich arbeitenden Berater bei „Nightline" sind ebenfalls Studenten und stehen mit dem Anrufer damit auf gleicher Augenhöhe. Um auch bei schwierigen Fällen Rat und Hilfestellung geben zu können, werden die „Nightliner" des Zuhör- und Informationstelefons zweimal jährlich von Psychologen geschult. Am häufigsten geht es bei den Anrufen um studentische Alltagsfragen. Manche Studenten suchen auch nur einen Zuhörer, um sich einfach einmal den Frust über Freund/in, Prüfungen oder WG-Mitbewohner von der Seele zu reden. Alle Anrufe werden vertraulich behandelt und es gilt der Grundsatz, die Anonymität von Anrufer und Mitarbeiter zu bewahren.

„Nightline" Stuttgart in Planung

Die „Nightline" Heidelberg ist das älteste Zuhörtelefon für Studierende in Deutschland. Seit der Gründung im Jahre 1994 wurden weitere „Nightlines" in fünf deutschen Städten ins Leben gerufen. „München, Berlin und Stuttgart sind bereits in Planung", so Frank Eckert vom Nightline-Vorstand.

Quelle: www.nightline.uni-hd.de

 

Sabrina Konrad

VERÖFFENTLICHT AM

20. Januar 2011

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