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Hochschule der Medien

Premiere in Schwäbisch Gmünd

Voller Erfolg für Römerfilm "A.D. 235"

Im Schwäbisch Gmünder Turmtheater feierte am 13.02.2011 der Römerfilm A.D. 235 Premiere. Produziert wurde das Dokudrama über das UNESCO-Weltkulturerbe Limes von HdM-Studenten in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd.

Neben dem Gmünder CDU-Bundestagabgeordneten Norbert Barthle und dem 1. Bürgermeister der Stadt, Dr. Bläse, waren auch zahlreiche Vertreter der Hochschule der Medien (HdM), darunter der Rektor Prof. Dr. Roos, anwesend. Das Gemeinschaftsprojekt der HdM und der Stadt Schwäbisch Gmünd war mit großer Spannung erwartet worden: Die Karten zur Premiere waren rasch ausverkauft. Besonders bunt wurde das Publikum durch die am Film mitwirkenden Reenactment-Gruppen (Personen, die Geschichte nachstellen), die es sich nicht hatten nehmen lassen, auch zur Premiere in vollem Ornat zu erscheinen. So sah man römisch und germanisch gewandete Zivilisten, besonders eindrucksvoll waren aber die historischen Rüstungen der Militärs. Der historische Berater des Projekts, Markus Scholz, stellte bei seiner Ansprache zu Beginn des Films fest: „Der Film eint Freunde und Feinde des Imperiums."

Geschichte erleben

Dr. Bläse betonte nochmals, dass es der Stadt ein großes Anliegen gewesen sei, die Geschichte der Stadt erlebbar zu machen. Welche Herausforderung das Drehen eines solchen Films im Rahmen eines Hochschulprojektes mit sich bringt, erläuterte Prof. Dr. Roos anhand von Anekdoten. Allein die Frage nach den Auslandsversicherungen der Studenten habe bei so manchem für Kopfzerbrechen gesorgt. Der Drehbuchautor und Projektbetreuer, Prof. Stuart Marlow, dankte den vielen freiwilligen Unterstützern des Projektes, besonders den Studenten: „Ohne euch wäre dieses Projekt niemals möglich gewesen."

Neuland Dokudrama

Dass die Studenten mit ihrem Projekt filmisches Neuland betreten haben, zeigte sich auch an der Reaktion des Publikums. Viele wussten nicht, was sie sich unter dem Genre „Dokumentationsdrama" vorstellen sollten und waren dafür nach der Vorführung des Films umso begeisterter. „Sehr beeindruckend und interessant aufgearbeitet", sagte auch Norbert Barthle der Gmünder Tagespost. Nach der Vorstellung stellte sich das Projektteam den Zuschauern vor. Auch sie bedankten sich, dass ihnen diese spannende Erfahrung ermöglicht wurde.

Knappes Budget - optimiertes Ergebnis

Der Produktionsleiter, Dominik Hügle, führte eindrucksvoll vor Augen, mit welch geringem Budget es den Studenten gelungen ist, das Projekt umzusetzen. Nur etwa drei Prozent des Budgets für vergleichbare Spielfilme mussten für die Gesamtproduktion ausreichen. Dies beeindruckte das Publikum und die Presse, wie die Gmünder Tagespost schrieb: „Und gewiss hätte kein Hollywood-Streifen 33 Mal besser sein können." Die beiden Regisseure, Tommy Niessner und Lennart Peters, betonten die wissenschaftliche Genauigkeit, mit der während des Drehs gearbeitet wurde. Sowohl der wissenschaftliche Berater, Markus Scholz, als auch die Reenactors hätten mit ihrem unerschöpflichen Wissen maßgeblich zum Film beigetragen. „An diesem Film waren nicht nur Menschen beteiligt, die ein professionelles Interesse daran hatten, sondern vor allem auch solche, die eine Leidenschaft daraus gemacht haben. Deshalb ist dieser Film so etwas Besonderes geworden."

 

Corinna Kübler

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Irina Waldmann

VERÖFFENTLICHT AM

16. Februar 2011

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