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Chinas Angst vor der Online-Revolution

Arabische Staaten wie Tunesien und Ägypten haben es vorgemacht - und auch in China wächst nun die Sorge, das Internet könne dazu beitragen, dass autoritäre Regimes in Frage gestellt und letztlich sogar gestürzt werden. Nach außen hin gibt sich die chinesische Regierung zwar gelassen, im Land jedoch wurden drastische Maßnahmen ergriffen, um Szenen wie zuletzt im nahen Osten zu verhindern.

So haben die Bewohner der Volksrepublik neuerdings keinen Zugang mehr zu der Business-Plattform LinkedIn, die bis vor kurzem als eine der wenigen westlichen Netzwerkseiten von China aus erreichbar war. Auch wurde der Suchbegriff „Jasmin-Revolution" in sämtlichen Suchmaschinen und sozialen Netzwerken Chinas gesperrt. Aber damit nicht genug: Um Absprachen zu gemeinsamen Protesten zu verhindern, wurde zudem die SMS-Funktion „an mehrere Kontakte versenden" durch die Netzbetreiber eingestellt. Wie erfolgreich diese Maßnahmen sind, lässt sich schwerlich bestimmen. Zwar finden in Peking trotzdem Demonstrationen statt, bei denen auch ausländische Journalisten festgenommen wurden, wie diese Proteste ohne die Sicherheitsmaßnahmen der chinesischen Regierung aussähen, bleibt Spekulation.


Quellen:

www.handelsblatt.com
www.spiegel.de

 

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

02. März 2011

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