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Auch Politiker wollen spielen

Auf der Fraktionsebene des deutschen Bundestages fand vergangene Woche in Berlin die erste Lan-Party für Politiker statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von drei jungen Abgeordneten: Dorothee Bär (CSU), Manuel Höferlin und Jimmy Schulz (beide FDP). Ihr Ziel war es, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Computerspielen abzubauen, die häufig vorurteilsbelastete Diskussion mit ihren Kollegen zu versachlichen und Verständnis und Feingespür für die Alltagsbelange Jugendlicher zu schaffen.

Zudem haben die drei auch die Bedeutung der Spieleindustrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland erkannt. So träumt die Abgeordnete Bär etwa von einer Förderung der Spieleindustrie wie man sie aus der Filmbranche kennt.

Die Abgeordneten freuten sich offenbar über ein wenig Abwechslung im politischen Alltag. Etwa 70 von ihnen, darunter die ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries, besuchten die Lan-Party und versuchten sich beim Tennisspielen ebenso wie an Ego-Shootern. Burkhardt Müller-Sönksen beispielsweise bewies Mut und lies sich vor der versammelten Presse Tipps vom eigens eingeladenen Profispieler geben, wie er seine Trefferquote bei Counterstrike - dem wohl bekanntesten und beliebtesten „Ballerspiel" - verbessern könne. Obwohl er sich selbst als IT- affin bezeichnet, war es schließlich seine Spielpremiere. Sein Fazit: Er fühle sich nach dem Spiel nicht aggressiver als zuvor. Dennoch sei bekannt, dass gewaltverherrlichende Spiele ein Risiko darstellen.


Quellen:

www.spiegel.de
www.stern.de
www.tagesschau.de

 

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

02. März 2011

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