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Hochschule der Medien

XML-Publishing

Zukunft und Herausforderungen für digitales Publizieren

Rund 160 Gäste kamen am 1. März zum ersten Markupforum an die Hochschule der Medien, um sich mit dem Thema „XML-Publishing" auseinander zu setzen. Veranstalter waren neben der HdM der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V., und das W3C-Büro Deutschland.

Markupforum März 2011
(Fotos: Alexandra Klevenz)

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Auf dem Programm standen Präsentationen von Vertretern der Standardisierungsgremien und der Medienindustrie. In seiner Keynote sprach Dr. Michael Kay (W3C-Editor und Autor mehrerer W3C-Standards) gezielt das Publikum an und forderte zur Mitarbeit in den Gremien auf, wo vor allem Entwickler der neuen Features von XSLT gesucht seien. Nur so könnten diese wichtigen Technologien zeitnah weiterentwickelt werden, so Kay.

Publizieren mit Web-Technologien

Der Vortrag von Michael Jendryschik zum Top-Thema der Web- und Publishingwelt „HTML5" lies keine Zweifel offen: Etablierte Web-Technologien wie HTML und CSS werden zu zukünftigen Publishingtechnologien vor allem für mobile Endgeräte. So zeigte Jendryschik etliche Beispiele aus dem neuen HTML5-Draft und gab Einblicke in die API's des zukünftigen Standards.

Experten im Gespräch

„Wann würden Sie vom Einsatz von XML abraten?", fragte Manuel Montero, Moderator des Markupforums seine Gesprächspartner und leitete damit eine spannende Diskussion um die mögliche Mehrfachverwendung von Inhalten für verschiedene Medienkanäle ein.

Neue Formate und Standards

Anwender aus Verlag und Industrie stellen sich einmal mehr der Herausforderung, welche Technologien für die unterschiedlichen Produktionsworkflows geeignet seien. Gerade die Auswahl an verschiedenen Tools und Datenformaten beim Thema „Publikationen auf mobilen Endgeräten" mache eine Entscheidungsfindung schwer. Da helfe es nur, sich genauestens mit den technischen Möglichkeiten der einzelnen Programme und Sprachen zu beschäftigen, um Profile der jeweiligen Technologie zu erarbeiten.

Marko Hedler

XML-Publishing

Viele Medienprodukte werden heute nicht mehr nur im klassischen Sinne gedruckt. Vielmehr wird oft ein Medienmix angefragt, bestehend aus einem gedruckten Werk mit zusätzlichen Ausspielungen, wie zum Beispiel in Form eines Internetauftritts, eines E-Books oder einer IPad-App. Das Datenformat XML stellt dabei oft die Kerntechnologie zur Speicherung und Verwaltung von Inhaltsdaten dar. Beim korrekten Einsatz von XML kann ein hoher Grad an Automatisierung bei der Medienproduktion erreicht werden. Auch die gezielte Wiederverwendung der Inhaltsdaten über verschiedenen Medienkanäle kann durch den Einsatz von XML-Technologien erreicht werden.

VERÖFFENTLICHT AM

09. März 2011

KONTAKT

Prof. Dr.-Ing. Marko Hedler

Wirtschaftsingenieurwesen Medien

Telefon: 0711 8923-2141

E-Mail: hedler@hdm-stuttgart.de

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