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Kurzmeldung

„Buch des Bebens“ als Hilfe für Japan

Nur wenige Wochen nach der Katastrophe in Japan soll schon das erste Buch erscheinen. Das Besondere daran: Der Inhalt besteht ausschließlich aus Blogeinträgen und Twitter-Meldungen, die kurz nach dem 11. März gepostet wurden. Der Erlös des „Buch des Bebens“ geht an das Rote Kreuz.

Initiiert hat das Projekt ein Brite, der in Japan lebt. Eine Woche nach dem Beben startete er den Aufruf, Bilder, Texte und Erinnerungen an den Tag der Katastrophe einzuschicken. Nur eine dreiviertel Stunde später erreichten ihn die ersten Beiträge von Einwohnern Japans und dort lebenden Ausländern. Dass das Projekt so großen Zulauf hat, erklärt er sich mit der Hilfsbereitschaft der Menschen: „Der Grund, warum es funktioniert, ist, dass jeder etwas tun will. Es hat einen therapeutischen Effekt, wenn die Menschen ihre Geschichte erzählen können. Sonst fühlen sie sich ignoriert und vergessen."

Bereits in nächster Zeit soll das Buch veröffentlicht werden. Verkauft wird es vorerst nur online auf der Website http://www.quakebook.org/. Später soll es dann auch in gedruckter Version erscheinen.

 

Quelle: http://www.n-tv.de

Christina Walzner

VERÖFFENTLICHT AM

11. April 2011

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