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Hochschule der Medien

Themenabend im Stuttgarter Delphi-Kino

„Annas Augenblicke" und „Müde Augen" feiern Premiere

Studenten der Hochschule der Medien (HdM) haben sich in einer Studioproduktion mit dem Thema Depressionen beschäftigt. Daraus sind zwei Filme entstanden, die sich in ihrer Darstellungsform stark unterscheiden, aber perfekt ergänzen.

Die Plakate zu den Filmen

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Das Produktionsteam

Das Produktionsteam

Der Kurzfilm „Annas Augenblicke" und die Dokumentation „Müde Augen". Am Samstag, den 16. April, ab 19.30 Uhr werden beide Filme im Delphi-Kino in Stuttgart zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Welchen Sinn hat das Leben? Diese Frage stellen sich viele Depressionskranke Menschen. Und obwohl die Anzahl der Betroffenen immer weiter steigt - die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass Depressionen im Jahr 2020 die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sein werden - wird das Thema häufig noch gemieden. Studenten der HdM wollen ihren Beitrag leisten, um dies zu ändern. Unterstützt wurden sie dabei von der Robert Enke Stiftung und dem Hamburger Pharmaunternehmen Lundbeck.

Durch die Augen einer Depressionserkrankten

Der Abschiedsbrief ist schon geschrieben. Doch während Anna noch auf der Brücke steht und mit sich selbst hadert, ob sie nun springen soll oder nicht, sind ihre Eltern schon zur Stelle, um ihr das Leben zu retten. Als Suizidgefährdete wird sie in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Der Kurzfilm „Annas Augenblicke" schildert, wie Anna sich durch Höhen und Tiefen kämpft und dabei versucht zu lernen, mit ihrer Krankheit zu leben. Die Reaktion der Eltern, das Verhalten der behandelnden Ärzte und die Freundschaft zu anderen Betroffen: all diese Aspekte werden geschildert.

Betroffenen eine Stimme geben

Die Dokumentation „Müde Augen - Blicke zweier Depressionserkrankter" schildert, wie es Betroffenen und ihren Angehörigen mit der Krankheit ergeht. Die Protagonisten Claudia und Thomas stehen dabei stellvertretend für viele depressive Menschen. Sie gewähren dem Zuschauer in dem Film Einblicke in ihr Seelenleben, um in der Öffentlichkeit um Verständnis für ihre Situation zu werben. Denn oft macht der schlechte Informationsstand es Angehörigen und Freunden von Betroffenen schwierig, richtig mit diesen umzugehen.

Diskussionsbedarf

Auch deshalb findet im Anschluss an die Premiere eine Podiumsdiskussion statt. Neben Studenten, die an den Filmprojekten mitgewirkt haben, nehmen der Notfallseelsorger Josef Pollakowski, Dr. med. Falk von Zitzewitz, Jan Baßler als Vertreter der Robert Enke Stiftung sowie die Betroffene Claudia Schulte-Günne an der Diskussion teil.

Interessierte wenden sich direkt an Viktor Pfaff (mail@der-viktor.de). An der Abendkasse gibt es keine Karten.

Die Filme „Annas Augenblicke" und „Müde Augen" entstanden im Master-Studiengang Elektronische Medien. Die Studierenden wurden von Professor Stuart Marlow betreut.

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

13. April 2011

KONTAKT

Stuart Marlow

Audiovisuelle Medien

Jens Killian, Viktor Pfaff
E-Mailjens.kilian@hdm-stuttgart.de, mail@der-viktor.de
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