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Hochschule der Medien

Kino-Premiere für HdM-Studioproduktionen

"Film ab!"

Mit diesen Worten eröffnete Moderator Georg Bruder am 16. April den Themenabend im Stuttgarter Delphi Kino. Über 200 geladene Gäste waren dabei, als die Ergebnisse der Studioproduktion Film des Master-Studienganges Elektronische Medien „Annas Augenblicke" und „Müde Augen" erstmals vor großem Publikum präsentiert wurden.

Eindrücke von der Film-Premiere (Fotos: Florian Götz und Markus Palmer)

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Die Darsteller sind zur Premiere gekommen

Die Darsteller sind zur Premiere gekommen

Der betreuende Dozent, Prof. Stuart Marlow (links), war dabei.

Der betreuende Dozent, Prof. Stuart Marlow (links), war dabei.

Die Diagnose Depression ist ein Thema, das in der Bevölkerung nach wie vor tabuisiert wird. Sechzehn engagierte Studenten der Hochschule der Medien (HdM) haben nun einen Beitrag dazu geleistet, dass sich das ändert. „Annas Augenblicke" setzt in szenischen Bildern repräsentativ die Geschichte von Betroffenen um. Dabei orientiert sich das Drehbuch stets an der Realität. Die Dokumentation „Müde Augen" ergänzt den Kurzfilm und zeigt den Weg, den Erkrankte und ihre Angehörigen gehen. Beide Filme wurden bei der Premiere am Samstag trotz ihrer ernsten Thematik vom Publikum begeistert aufgenommen.

Persönliche Erfahrungen

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde klar, dass dieses Thema jeden betrifft. Eröffnet wurde die Gesprächsrunde von Claudia Schulte-Günne, die Hauptdarstellerin der Dokumentation „Müde Augen - Blicke zweier Depressionserkrankter". Sie selbst leidet seit dem Ende ihrer Schulzeit an der Krankheit. Der Notfallseelsorger Josef Pollakowski hat einen Freund an die Krankheit verloren. Bewegend waren auch die Schilderungen des Regisseurs Dejan Simonovic: Offen sprach er über die Depressionen seiner Mutter. Stuart Marlow, Professor für Dramaturgie und Inszenierung an der Hochschule der Medien, hat das Projekt begleitet. Er legt Wert darauf, dass die Studenten sich mit aktuellen sozialen, kulturellen oder politischen Themen  auseinandersetzen: „Die Studioproduktionen geben Studenten die Möglichkeit, bereits innerhalb des Studiums Kontakte zu knüpfen, mit Personen und Gruppen außerhalb der Hochschule zusammenzuarbeiten und Gelerntes umzusetzen. Wir beschäftigen uns dabei bewusst mit Themen, die eine gesellschaftliche Relevanz haben."

Standing Ovations

Zum Ende der Podiumsdiskussion gab es stehenden Applaus im Kino. Und nicht nur das Publikum war begeistert. Jan Bassler, Geschäftsführer der Robert Enke Stiftung, Hannover, die die Studierenden unterstützt hat, fand das Ergebnis der Studentenproduktion sehr überzeugend. Es sei für die Stiftung sicherlich nicht das letzte Projekt dieser Art gewesen.

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

19. April 2011

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