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Hochschule der Medien

HdM-Laden

"Zeichnen ist ein Handwerk"

Es wird bunt: Ab sofort gibt es die offizielle HdM-Kollektion mit Motiven von Bin-Han To. T-Shirts, Kapuzenpullover, Taschen, Tassen und vieles mehr gibt es jetzt im HdM-Laden zu kaufen.

Bin-Han To hat an der HdM Audiovisuelle Medien studiert und gestaltet bereits seit Jahren das Cover des Studienführers. Jetzt zieren die Charaktere aus seinen beliebten Motiven auch die neuen HdM-Shirts.

Wann hast du mit dem Zeichnen angefangen und was bedeutet es für dich?

Bin-Han To: So wie alle, seit ich einen Stift halten konnte. Man fängt an und manche hören eben nicht mehr damit auf. Für mich ist es erstmal ein Handwerk, eine Fertigkeit, die ich immer weiter versuche zu verbessern. Ich bin nicht so sehr der emotionale Zeichner, der seine Seele auf Papier kratzt, für so was spiele ich die Ukulele eher schlecht.

Wie lange dauert es von der ersten Idee bis zum fertigen Bild? Wie sehen die verschiedenen Schritte aus?

Bin-Han To: Insgesamt bin ich ein bis zwei Tage mit den HdM-Illustrationen beschäftigt. Grob kann man sagen, dass ich immer versuche, vom Groben ins Feine zu arbeiten.

0. Idee: Welche Atmosphäre soll das Bild haben? Was wird dargestellt? Ein Baum, eine Brücke, eine Klippe? Was soll der Charakter in der Szene tun? 1. Kompositionsskizze: Hier lege ich die grundlegende Anordnung der Bildelemente fest. Welche Linien sind dominant? Sind die Formen spitz oder rund? Gibt es Schlagschatten und wie bindet man diese in die Komposition ein? 2. Farbskizze: Ganz grob lege ich die Farben fest, denn diese beeinflussen die Stimmung des Bildes immens. 3. Ich zeichne die Figur, bestimme ihre Pose, Gesichtsausdruck usw. 4. Der Rest der Arbeit ist es dann, die Skizze nach und nach immer genauer auszuarbeiten. 5. Am Ende kann es sein, dass noch eine Farbkorrektur stattfindet, als letzte Detailarbeit.

Was inspiriert dich? Hast du Vorbilder?

Bin-Han To: Auch wenn es sich abgedroschen anhört speist sich Inspiration aus allem, was einen umgibt und was man sieht, betrachtet, erlebt, versteht oder nicht versteht, hört. Dazu kommt ständige Recherche in den Bereichen, mit denen ich mich beschäftige (Illustration und Animation). Man kann ständig und überall etwas aufschnappen, kleine Dinge die man später verwertet, einzelne Aspekte und Beobachtungen. Setzt man diese in einen neuen Kontext, kombiniert man sie mit etwas anderem auf ungewöhnliche Weise, hat man schon so etwas wie eine neue Idee. Darauf kann man aufbauen. Vorbilder habe ich vor allem aus meinem persönlichen Umfeld, einerseits sind das Menschen, die durch ihre Unvoreingenommenheit Neues entdecken und erschaffen, andererseits Menschen, die durch ihre Konzentration und ihren Fokus das, was sie betreiben, perfektionieren. Daraus eine Balance zu finden wäre toll. Und ich liebe natürlich Funny van Dannen.

Was war das wichtigste, das du während deines Studiums an der HdM gelernt hast?

Bin-Han To: Gute Frage, neben sehr praktischen Dingen wie dem Umgang mit diversen Softwarepaketen, theoretischem Hintergrundwissen und vielen coolen Leuten, sind es wahrscheinlich die Grundlagen des Programmierens und die Netzwerke. Hört sich für einige geplagte AM-Studenten jetzt vielleicht doof an, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass die analytische Arbeits- und Betrachtungsweise mir persönlich hilft. Zum anderen sind Grundkenntnisse der Informatik meiner Meinung nach als das ABC des 21. Jahrhunderts zu sehen. Je stärker Informationsnetze, Programme und Computer unser Leben beeinflussen, desto wichtiger wird es vielleicht, ein grundsätzliches Verständnis dafür aufzubringen, was in diesen Kästen alles passiert, und dann natürlich die Konsequenzen für unsere Welt zu betrachten.

Wie sieht dein Traumjob aus?

Bin-Han To: Mit entspannten, aber entschlossenen Leuten zusammen Sachen auszuprobieren, Dinge zu lernen und dafür bezahlt werden. :)

 

Christina Walzner

VERÖFFENTLICHT AM

14. November 2011

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Christina Walzner

am 15.11.2011 um 13:04 Uhr

Hallo Tommy, vielen Dank für die Nachricht. Wir freuen uns, dass Ihnen die Produkte gefallen. Die Entscheidung, die Shirts von einem externen Partner drucken und vertreiben zu lassen, fiel rein aus organisatorischen Gründen (Konitnuität trotz Semesterferien, gleichbleibende Qualität bei verschiedenen Studentengruppen, Koordination, Lagerlogistik, Versandarbeit, Kosten für Vorproduktion). Schwierig ist an einer Eigenproduktion außerdem, eine ständige Verfügbarkeit der Produkte zu garantieren (34 Produkte, davon 22 in drei verschiedenen Größen = insgesamt 78 verschiedene Produkte). Dass die Siebdruckabteilung für die Produktion geeignet wäre, steht außer Frage. Vielleicht finden Sie ja trotzdem Freude an unseren Produkten, wir würden uns freuen! :-) Viele Grüße, Christina Walzner

Tommy (DT)

am 15.11.2011 um 09:23 Uhr

Hey finde die Shirts und anderen Artikel echt cool und gelungen.Frage mich allerdings warum man einen Partner wie Spreadshirts braucht um diese zu vertreiben. Nichts gegen diese Firma ich kenne sie auch gar nicht ,allerdings hat unsere Schule doch eine Siebdruckabteilung, welche vlt nicht die beste der Welt ist, aber doch durchaus ausreichend für ein Projekt diesen Umfangs gewesen wäre. So wäre zumindest für mich ein großer anreiz vorhanden mir solch ein Produkt zuzulegen, da ich wüsste, jawoll, das hat nicht nur jemand von unserer Schule gemalt, sondern es wurde auch in unserem Hause produziert...schade wie ich finde. Über dies hinaus denke ich ,dass die Herstellung um einiges günstiger ausgefallen wäre da es im Rahmen eines Projektes von Studenten produziert wurde und zusätzlich ein gemeinsamer Lernerfolg ganz ohne Praktikum oder Firmenbeteiligung erzielt wurde. P.S.: Da potenzielle Käufer eigentlich auch fast nur Studenten der HdM sind gilt für mich in diesem falle das Argument des Online-Shops eher weniger... mfg

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