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Kurzmeldung

Bye Bye, Kino.to

Am 08. Juni 2011 mussten sich viele Liebhaber des Online-Streaming-Portals kino.to von ihrer abendlichen Dosis unterschiedlichster Serien (in meist schlechter Qualität) verabschieden. Wenn die Seite aufgerufen wird, ist dort zu lesen: „Diese Seite wurde wegen Verstoß gegen das Urheberrecht gesperrt!" Die Folgewirkung kam prompt, denn die Internetzeitung ‚Postillon‘ schrieb bereits am folgenden Tag: „Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen". Denn während das Bereitstellen von Streamingseiten aus Copyrightgründen illegal ist, machen Nutzer solcher Plattformen sich nicht strafbar. Die Nachfrage ist daher groß. Alternativen zur Streaming-Plattform kino.to existieren bereits in großer Zahl. Die Razzia bei kino.to wird das Problem der Urheberrechtsverletzung im Internet also kaum lösen. Damit bleibt die Verwertungskette geistigen Eigentums im Web 2.0 weiterhin ein Problem.

Quellen:

www.spiegel.de
www.der-postillion.com

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

29. Juni 2011

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