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Kurzmeldung

App durchsucht Fotos auf anderen Handys

US-Forscher arbeiten an einem neuen Foto-Such-Service. Dabei soll es möglich sein, fotografierte Personen auf fremden Handys zu finden. Helfen könnte dies zum Beispiel bei der Suche nach Vermissten.

Es klingt ein bisschen nach George Orwells Roman „1984": Jeder kann in Zukunft auf alle Handys zugreifen und dort gespeicherte Fotos per Bilderkennungssoftware nach Personen und bestimmten Gegenständen durchsuchen. Ganz so einfach funktioniert die Bildsuche aber natürlich nicht. Um in die Fotos eines Handys einsehen zu können, muss das Smartphone registriert sein. Dieses sogenannte „Foto-Crowdsourcing" wird derzeit von einem Team an der Rice Universitiy in Houston entwickelt.

Technisch funktioniert das „Foto-Crowdsourcing" über einen Cloud-Server im Netz. Fotos von registrierten Handys werden sofort nach der Erstellung auf den Server geladen. Will man dann zum Beispiel eine vermisste Person suchen, muss nur ein Referenzbild in das System „Theia" hochgeladen werden. Dieses durchsucht die Fotos von allen Handys und liefert übereinstimmendes Bildmaterial. Der Suchvorgang wird auf dem Server ausgeführt, um den Leistungsbedarf auf den Handys möglichst klein zu halten.

Quelle: www.heise.de

 

Christina Walzner

VERÖFFENTLICHT AM

06. Juli 2011

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