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Hochschule der Medien

Serie Videospiele Teil 6

Die Spielewelt an der HdM

An der HdM entstehen jedes Semester viele neue Spiele: Vom Point-and-Click-Adventure bis zum Weltraumshooter ist alles dabei. Der sechste und letzte Teil der Serie rückt einige Arbeiten der vergangenen Semester ins Rampenlicht.

Die Entwicklung und Gestaltung neuer digitaler Spiele ist an der HdM in mehreren Studiengängen ein fester Bestandteil. In Studiengängen wie Medieninformatik, Audiovisuelle Medien oder Mobile Medien entstehen regelmäßig neue Games. Hier nun vier große Produktionen der vergangenen Semester im Überblick:

Mit "Big Time Monke" als Affe gegen das Böse

Screenshot "Big Time Monkey": Gordo muss die Welt retten

Affe Gordo wird mit seinen zwei Brüdern in einem Käfig gefangen gehalten. Als Laborbesitzerin Dr. Dröge dessen Brüder entführt und er als einziger zurückgelassen wird, muss er ihre Pläne zur Beherrschung der Welt alleine aufhalten. "Big Time Monkey" ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure. Die Idee dazu hatten Melina Diener, Marius Herbich und Paul Lawitzki. Sie programmierten das Spiel im Wintersemester 2010/2011 in der Studioproduktion Interaktive Medien. Die Geschichte und das Design sind sehr detailverliebt gestaltet. Wie in einem Film baut sich die Spannung während der Geschichte auf und der Spieler fiebert dem Ende der Story entgegen. Für die grafische Gestaltung war Audiovisuelle Medien-Studentin Melina Diener verantwortlich. Die Stimmen der Hauptfiguren wurden eigens mit professionellen Sprechern im Tonstudio der HdM eingesprochen. Absolvent Thorsten Helber lieh dabei Affe Gordo seine Stimme. AM-Student Ingmar Jännsch kümmerte sich um das Sounddesign. Die Programmierung übernahm Masterstudent Paul Lawitzki aus dem Studiengang Computer Science and Media.

Das Spiel gibt es kostenlos zum Download unter www.bigtimemonkey.de.

Kämpfe im Weltall mit "Spacecraft"

Der Weltraumshooter "Spacecraft"

Dem klassischen Genre Weltraumshooter nahmen sich drei Studenten des Studiengangs Medieninformatik mit "Spacecraft" an. Die Programmierer Stephan Soller und Benjamin Thaut sowie der 3D-Artist Michael Zügel programmierten und gestalteten den 3D-Weltraum-Shooter in nur drei Monaten komplett in Eigenregie. Dabei wurde sowohl Grafik-Engine und Renderer als auch Netzwerk-Server und Client selbst entwickelt. 

Mit einem Raumschiff können die Spieler den 65.000 Kubikkilometer großen Weltraum durchfliegen und in verschiedenen Modi gegeneinander antreten. 

"Spacecraft" ist plattformübegreifend auf Windows und Linux lauffähig.

Durch den Großstadtdschungel mit "Expedition 2.0"

Ferienspiel "Expedition 2.0"

Schnitzeljagd klingt nach Kindergeburtstag und so überhaupt nicht nach neuen Medien? Von wegen. HdM-Absolvent Heiko Weiß hat sich in seiner Bachelorarbeit im Studiengang Medienwirtschaft an den Spieleklassiker herangewagt und ihn neu interpretiert. Für die Stuttgarter Zeitung entwickelte er das Konzept für das interaktive Spiel. Statt Kreidepfeilen auf dem Teerboden weisen QR-Codes den Weg zur nächsten Station. Insgesamt zehn dieser Zwischenetappen muss der Spieler passieren und dabei jeweils eine Frage beantworten, die nur am jeweiligen Ort zu lösen ist. Ausgestattet mit einem Lösungsbuchstaben pro Station, nimmt der Besucher am Ende der Schnitzeljagd neben dem Lösungswort vor allem viele Eindrücke aus Stuttgart mit nach Hause.

Weitere Informationen zum Spiel gibt es unter http://web.expedition-zweinull.de/

Vom Zuschauer zum Komplizen: "Auf Bewährung"

Szene aus "Auf Bewährung"

"Auf Bewährung" ist sowohl Computerspiel als auch Musikvideo und wurde während des Wintersemesters 2010/2011 von einem 6-köpfigen Team (Philipp Detterer, Hanna Frank, Lisa Kehrer, Daniel Schinow, Julian Saal, Kristina Vohrer) des Studiengangs Audiovisuelle Medien produziert. Die Story: Der Angeklagte ist schuldig, denn er hat NICHTS getan! Der Vorwurf, der gegen ihn erhoben wird lautet: STAGNATION. Die Lage scheint aussichtslos, bis der Angeklagte im Gerichtssaal die Chance auf ein neues, bewegteres Leben entdeckt und flüchtet. Der Zuschauer wird dabei zum Spieler, zum Komplizen. Er kann aktiv in die Story eingreifen und den Verlauf der Flucht selbst bestimmen. Auf in die Freiheit oder ab in den Knast?

Unter www.aufbewährung.de kann jeder das Schicksal des Angeklagten bestimmen.

Florian Fahrbach

,

Christina Walzner

VERÖFFENTLICHT AM

14. September 2011

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