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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

MediaNight

Projekte mit allen Sinnen erleben

Sehen, fühlen, hören, begreifen - Studenten der HdM haben Ende Januar ihre Arbeiten der vergangenen Monate vorgestellt. Rund 90 künstlerisch-kreative Projekte bis hin zu alltagstauglichen Anwendungen konnten mit allen Sinnen erlebt werden.

Die MediaNight des Wintersemesters 2011/2012
(Fotos: Dominic Fuchs)

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Zur Detailansicht Die Verpackungstechniker haben eigene Raumschiffe gebaut

Die Verpackungstechniker haben eigene Raumschiffe gebaut

Zur Detailansicht Unter dem Motto "Kunst des Lebens" standen Filme aus dem Studiengang Medienwirtschaft

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Zur Detailansicht Kino für die Ohren gabs in der Tonproduktion

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Zur Detailansicht Mit der Zeitfenster-App durch Stuttgart laufen

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Zur Detailansicht "Danger Mouse": Gegen genmanipuliertes Gemüse bestehen

"Danger Mouse": Gegen genmanipuliertes Gemüse bestehen

Rund 1200 Besucher haben sich vor Ort einen Eindruck vom Know-how und Ideenreichtum der künftigen Medien-Experten verschafft. Neben Tonproduktionen, Filmen, Computeranimationen und Print-Produkten wurden Informatikanwendungen, Multimediapräsentationen oder innovative Verpackungen vorgestellt. Bereits am Eingang zur HdM begrüßte „Darth Vader" die Gäste und begleitete sie zum Stand der Verpackungstechniker. Dort präsentierten die Studierenden ihre eigenen Raumschiffe, die „Pack Wars". Rund 700 Exemplare haben sie davon gebaut. Als Treibstoff dient glasklares russisches Wasser in Verbindung mit Orangensaft, Feinde werden mit eingebauten zuckersüßen Laserschwertern abgewehrt. Im Cockpit steuerte eine prickelnde Nascherei das Schiff.

Reiseführer einmal anders

Naschen durften die Besucher auch beim Zusammenstellen ihrer persönlichen Berlin-Reise: „Mein Berlin" heißt der Prototyp, den Studierende der Master-Studiengänge Print & Publishing, Computer Science and Media und Elektronische Medien entwickelt haben. Er verknüpft gedruckte und elektronische Elemente integrativ miteinander. Touristen können sich mithilfe eines Hörstifts Informationen vorlesen zu lassen, dank eingebauter QR-Codes und der Augmented Reality-Technik Orte auf dem Mobiltelefon anzeigen lassen, oder direkt auf die Homepage gehen und sich dort ein personalisiertes Programm zusammenstellen lassen. „Hört das eine auf zu funktionieren, fängt das andere an", erklärt die Projektleiterin Maria Holzmann. Geplant ist, „Mein Berlin" um Videos in der mobilen Anwendung zu ergänzen.

Wahnsinnig, lustig und Angst einflößend

Im Kino der Hochschule standen VFX-Produktionen, Computeranimationen und Kurzfilme auf dem Programm. Darin wurden die Zuschauer mit amüsanten, ernsthaften und ironischen Themen konfrontiert. Ernst wurde es bei im Realfilm „The Tell-Tale-Heart": Hier versucht ein namenloser Protagonist den Zuschauer zu überzeugen, dass er nicht wahnsinnig ist, obwohl er den Mann, den er geliebt hat, wegen seines blassen Geierauges umgebracht hat. In [Arr:´ tackɘ] entert ein Piratenkapitän mit seiner treuen Crew die HdM und will das Filmgeheimnis lüften. Ein Angst einflößender Biker führt in „Unleashed" einen frechen, in rosa gehüllten kleinen Hund spazieren, und in „Kitchen Odyssey" springt ein junger Mann aus seinem Bild, weicht brenzligen Situationen aus, rettet seine Angebetete und lebt mit ihr glücklich im Bilderrahmen weiter.

Ein deutscher Gartenzwerg ganz erfolgreich

Einen Blick über den Gartenzaun boten Studierende der Medienwirtschaft: Sie schickten Gartenzwerge durchs Foyer der HdM und legten Handtücher auf Badeliegen aus. Mit diesen Klischees über Deutsche wollten sie aufzeigen, welche deutschen Medienprodukte international erfolgreich sind. „Wetten, dass" wurde beispielsweise in 23 Länder erfolgreich verkauft. Auch gibt es zahlreiche deutsche Zeitungen im Ausland, etwa die deutsche Zeitung für Rumänien, die Mallorca Zeitung und die St. Petersburger Zeitung. Letztere ist die älteste deutsche Auslandszeitung.

Der intelligente Text

Ein Umblättern wie bei den Zeitungen war im Projekt „Wenn der Text weiß, dass er gelesen wird" nicht mehr nötig. Darin haben Studierende der Druck- und Medientechnologie und der Medieninformatik eine neue Art mit einem Text zu interagieren vorgestellt. Der interaktiven Text erfasst mittels Infrarotstrahlen die Augenbewegungen des Lesers in Echtzeit erfassen und kann so ohne Klick blättern oder scrollen. Verweilt der Leser beispielsweise mehrere Sekunden auf einem englischen Wort, wird dieses direkt ins Deutsche übersetzt. Um eine Technologie ging es auch bei den Kommilitonen im Master-Studiengang Print & Publishing: Sie haben einen 3D-Drucker - Drucken zum Anschauen und zum Anfassen. Spielerherzen höher schlagen ließen Studierende der Medieninformatik: Gäste konnten in einem Jump´n´Run Game in die Rolle des Geheimagenten „DangerMouse" schlüpfen und genmanipuliertes Killergemüse bekämpfen. Im „Smart Game", der Prototyp eines Serious Games, übernahm der Spieler dagegen den Job eines Bürgermeister, um die Zukunft der Energieversorgung zu gestalten.

Sieben Tage

Digitale Kommunikation war das Thema angehender Informationsdesigner. Dabei haben sie haben eine Woche lang zwei Studierende beobachtet. In einer Tabelle hielten sie fest, wie lange die beiden telefonierten, wie und wann sie E-Mails verschickten und wie viele Kurznachrichten auf dem Handy versandt wurden. Sie notierten die genaue Anzahl der Wörter einer Nachricht und die Dauer eines Gesprächs. Der Unterschied zwischen Mann und Frau war deutlich zu sehen: Der eine eher nachtaktiv, die andere eine Vieltelefoniererin. Ihre Ergebnisse haben die Studierenden visualisiert und damit so manchen MediaNight-Besucher zum Nachdenken angeregt.

Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am 28. Juni 2012. Dann werden wieder zahlreiche studentische Projekten zum Staunen und Mitmachen einladen.

Irina Sinner

VERÖFFENTLICHT AM

31. Januar 2012

KONTAKT

Kerstin Lauer
MediaNight-Komitee
Telefon0711 8923 2020
E-Maillauer@hdm-stuttgart.de

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