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Reclamhefte

Neuer Look fürs Miniformat

Jedes Mal, wenn Reclam ein neues Design brachte, war das eine kleine Sensation, und kam nicht sonderlich oft vor: im Schnitt dauerte ein Redesign fast eine Generation.

Nach 24 Jahren im rein gelben Cover, rechtsbündiger Schrift und angeschnittenem Balken erhielt das Reclamheft jetzt Anfang Februar 2012 ein neues Gesicht (im Bild die vier Exemplare rechts). Schon 1867 erschienen die ersten Hefte der Universal-Bibliothek, damals noch in altrosa und mit einem Rankenmuster am linken Coverrand (links). Seitdem hat die Reihe erst sieben Cover-Re-Designs hinter sich gebracht und erscheint seit 43 Jahren im markanten Gelbton (Bildmitte).

Neues Design macht das Reclamheft „buchähnlicher"

Titel und Verlag des neuen alten Büchleins, das jeder auch aus dem Schul-, insbesodere dem Deutschunterricht kennt, sind jetzt erstmalig linksbündig und (wieder) durch eine fast durchgezogene schwarze Linie getrennt. Die markanteste Neuerung ist aber wohl der weiße Kasten, der nun Titel und Untertitel hervorhebt und ein wenig wie ein Namensaufkleber auf einem alten Quaderheft anmutet, mit dem Kinder ihre Hefte und Bücher in der Schule kennzeichneten. Tatsächlich soll dieser Fonds, laut Friedrich Forssman, dem Designer des optischen Relaunches, die Reihe „buchähnlicher" machen.

Bessere Lesbarkeit durch größere Schrift

Auch das Innenleben der Reclam-Reihe wurde einer Neugestaltung unterzogen. Die seit langem verwendete „Antiqua" wurde durch die Schrift „Documenta" ersetzt und eine größere Zeichengröße gewählt. Beides soll der besseren Lesbarkeit der Texte zu Gute kommen und wird wohl Schüler wie Studenten freuen, die sich über Jahrzehnte mühevoll und Augen ermüdend durch die engbedruckten Seiten der Weltliteratur gelesen haben.

Alle Farben des Regenbogens

Neben den Klassikern, den gelben Ausgaben (Weltliteratur, einsprachig deutsch), wurden auch alle weiteren Reclam-Reihen an das neue Design angepasst: die orangenen sind die Weltliteratur (zweisprachig), die roten die Weltliteratur in der Originalsprache, die blauen Sekundärliteratur für Schüler und die grünen die Sekundärliteratur für Studenten. Die neu in Magenta erstrahlenden Büchlein sind die Sachtitel und tragen ab sofort ebenfalls das markante weiße Schild auf dem Frontdeckel.

Mirjam Müller

VERÖFFENTLICHT AM

23. Februar 2012

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Florian Fahrbach

am 23.02.2012 um 16:29 Uhr

Danke für den Hinweis! Ist korrigiert.

Ex HDMler

am 23.02.2012 um 16:26 Uhr

sind jetzt erstmalig rechtsbündig... Linksbündig!!

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