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Hochschule der Medien

Imagefilm für Staatsgalerie

Im Flic Flac in „Arts in Motion“

Studenten des Studiengangs Medienwirtschaft haben für die Staatsgalerie einen ungewöhnlichen Imagefilm erstellt. Die Idee des Films ist es, ausschließlich mit Bildern und ohne gesprochenes Wort die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu

Fotos: Maximilian Hummel

Fotos: Maximilian Hummel

Ein Tänzer bewegt sich durch die Staatsgalerie und lässt sich von den Kunstwerken pantomimisch inspirieren. Bei Roy Lichtensteins Bild „Spray" etwa erschreckt ihn der fiktive Sprühnebel. Duane Hansons „Putzfrau" hält er seine Hand vor das so echt erscheinende Gesicht aus Polyesterharz: warum reagiert sie nicht? Und parallel zum 25m-Stab Walter de Marias vollführt der Tänzer einen lässigen Flic Flac. Derart spielerisch, aber mit Neugier und Respekt vor der Kunst bewegt sich der Protagonist Gunnar Heiss für den Zuschauer durch das Museum. Die Kamera verfolgt ihn und greift seine Bewegungen auf. So ist der Imagefilm ein in jeglicher Hinsicht „bewegender Film". Entsprechend mehrdeutig lautet sein Titel: „Arts in Motion".

Film ohne Worte

Mit der Idee zu dem Filmprojekt kam die Staatsgalerie auf den Journalistik-Professor Stephan Ferdinand zu. Lässt sich ein Imagefilm produzieren, der ohne gesprochenes Wort funktioniert und deshalb weltweit verständlich ist? Der auch in einem lauten Messeumfeld einsetzbar ist und den Zuschauer bindet.

Spüren wie Kunst wirkt

„Das Zusammenspiel zwischen der Kunst, der Architektur und den Besuchern zeigt der Film auf unkonventionelle Weise. Er visualisiert gelungen das Kunsterlebnis", kommentiert Dr. Beate Wolf, Leiterin Marketing und Kommunikation. Es sei beeindruckend, wie es dem Film gelänge, die Wirkung der Kunstwerke aufzugreifen und einen Bezug zur Gegenwart herzustellen.

An der Hochschule der Medien hatten die Studierenden (Ines Hannebacher, Maximilian Hummel, Sina Koch, Eugenia Seipul, Siyun Yi) nur drei Monate Zeit für den Entwurf des Konzeptes und schließlich die Produktion des Films. In sieben Drehtagen und über 20 Tagen Nachbearbeitung ist „Arts in Motion" entstanden, an der HdM zudem betreut von Prof. Eckhard Wendling, Sarah Simon und Michael Burg. „Die Studierenden haben intellektuell und emotional erspürt, auf welchen Ebenen die Kunst wirkt und funktioniert. Sie haben mit dem Film eine passende visuelle Sprache gefunden", bilanziert Prof. Stephan Ferdinand diese Videoproduktion im Studiengang Medienwirtschaft. Der Film wird ab dem 7. März 2012 auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin erstmals präsentiert. Außerdem ist er im iPunkt der Stadt Stuttgart am Hauptbahnhof und unter www.staatsgalerie.de/ zu sehen.

 

Stephan Ferdinand

VERÖFFENTLICHT AM

07. März 2012

KONTAKT

Prof. Stephan Ferdinand

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2256

E-Mail: ferdinand@hdm-stuttgart.de

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