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Libyen top, China flop, Frankreich gefährdet

Am 12.03.2012 hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“  im Rahmen des Welttages gegen Internetzensur die „Liste der Feinde des Internets 2012“ veröffentlicht. Demnach hat sich bezüglich der Informationsfreiheit im Internet seit dem letzten Jahr nur wenig getan: Insgesamt 12 Länder gelten als „Feinde des Internets“. Neben China und Syrien zählen dazu unter anderem Kuba, Nordkorea und Saudi Arabien. Neu in der Liste sind lediglich Belarus und Bahrein. Libyen und Venezuela hingegen haben den Sprung aus der Liste geschafft. Besonders positiv wurde dabei die Entwicklung in Libyen seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi bewertet. 

Weitere 14 Staaten stehen laut „Reporter ohne Grenzen“ unter Beobachtung, weil sie Gesetze eingeführt haben (oder deren Einführung planen), die die Freiheit des Internets massiv gefährden. Überraschen dürfte, dass auf dieser Liste nicht nur Länder wie Russland und Tunesien zu finden sind. Auch westliche Nationen wie Frankreich, Australien und die Türkei stehen demnach unter Beobachtung.

Am Welttag gegen Internetzensur verleiht die Organisation zudem den „Netizen-Award“, welcher besondere Verdienste um die Internetfreiheit würdigt. In diesem Jahr wurden die „Medienzentren der lokalen Koordinationskomittees in Syrien (LCC)“ ausgezeichnet. Die Netzaktivisten und Bürgerjournalisten „nehmen große Risiken auf sich, um die Tragödie eines Landes zu dokumentieren“, hieß es dazu in der Jury-Begründung.

Quelle: www.reporter-ohne-grenzen.de

Corinna Kübler

VERÖFFENTLICHT AM

13. März 2012

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