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E-Book-Flatrate

SKOOBE – Leihbücherei für alle

Leseratten dürfen sich freuen. Gegen eine Gebühr von 9,99 Euro können die ersten 10.000 Kunden der E-Book-Flatrate von Skoobe ein Jahr lang ohne Einschränkung ausleihen. Der Lesespaß hat allerdings auch seine Schattenseiten.

Skoobe - mobile Bibliothek (Quelle: iTunes.apple.com)

Skoobe - mobile Bibliothek (Quelle: iTunes.apple.com)

Der Trend zu E-Books nimmt immer weiter zu. Bislang lassen sich die digitalen Bücher nur einzeln kaufen. Teuer wird es für Leseratten, die in einer Woche mehrere Bücher verschlingen. Für die ist jetzt Skoobe da. Das zu Bertelsmann gehörende Münchener Start-Up Unternehmen wurde 2010 gegründet und bietet eine E-Book-Flatrate im Monat an. Insgesamt 10.000 Kunden möchte Skoobe in der Testphase bedienen.

Ende des Lockangebots: März 2013

Im ersten Jahr können Kunden aus dem Bestand so viele Bücher ausleihen, wie sie wollen. Ab März 2013 sind es allerdings nur noch zwei Bücher pro Monat. Ein vergleichbares Angebot gibt es derzeit auf dem deutschsprachigen Markt nicht. Eine Digitalausgabe kostet in der Regel mehr als 13 Euro, solange gedruckt nur die Hardcover-Ausgabe im Buchhandel ist. Erscheinen Taschenbücher, senkt sich der digitale Preis. Allerdings kann dieser immer noch bei acht Euro pro Ausgabe liegen.

Angebot mit Schattenseiten

Mit knapp 10.000 E-Books, darunter 6050 Belletristikausgaben, 1401 Sachbüchern und 1407 Ratgebern, bietet Skoobe ein großes Angebot. Trotzdem hat die Palette Lücken: Beispielsweise sind nur wenige Spiegel-Bestseller in der Onlineausgabe zu finden. Skoobe kooperiert nach eigenen Angaben mit 70 Verlagen. Leser legen allerdings viel mehr Wert auf den Autor. Der Verlag wiederum interessiert weniger. Des Weiteren läuft der Skoobe-Reader nur auf iOS und nicht auf Android-Geräten. Wer jedoch das passende Gerät hat und beispielsweise Ian Rankin mag, sollte das Angebot in der Testphase ausnutzen.

Flatrate für alles

Der Musikstreaming-Dienst „Spotify" bietet ebenfalls für 9,99 Euro im Monat uneingeschränktes Streamen von Musik an. Zusätzlich kann de User offline Playlists hören. In diesem Premiumangebot gibt es die gewünschten Lieder ganz ohne Werbung und zusätzlich erhält der Nutzer eine App für das IPhone. Wer „Spotify" gratis nutzen möchte, muss sich allerdings mit weniger exklusiven Funktionen und Werbeinserat zufrieden geben.


(Quelle: Spiegel online)

Irina Sinner

VERÖFFENTLICHT AM

14. Mai 2012

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