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Hochschule der Medien

TV-Serien, Teil 6 von 6

Der Weltraum..., unendliche Weiten…


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Tor zu einer anderen Zeit

© MGM Home Entertainment GmbH

Die Einsatztruppe SG-1 besucht ferne Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Durch ein Netz von ringförmigen, sich selbst aktivierenden Sternentoren, die Stargates, sind diese fernen Welten miteinander verbunden. Soldaten und Wissenschaftler reisen dann durch das geöffnete Wurmloch, um die dort gefundene Welt zu erforschen. Die Mitglieder der SG-1 sind der kommandierende Offizier Jack O'Neill, Physikerin und Soldatin Dr. Samantha Carter, Teal'c und Dr. Daniel Jackson. Während ihrer Forschungen kommen sie nicht nur mit neuen Technologien, sondern auch mit fremden Zivilisationen und Gefahren in Berührung. Da die Fernsehserie auf dem Kinofilm „Stargate" von 1994 aufbaut, knüpft die Handlung in der ersten Folge direkt an den Film an.

Ganze zehn Jahre (von 1997 bis 2007) lief Stargate als Fernsehserie in 10 Staffeln zu insgesamt 214 Episoden. Bis zum Einstellen der Dreharbeiten nach Beenden der zehnten Staffel galt die Fernsehserie im Guinness-Buch der Weltrekorde als längste ohne Unterbrechung laufende Science-Fiction-Serie. Aufgrund großer Erfolge der Serie gab es zwei Ableger: Stargate Atlantis und Stargate Universe. Das Original startete in Deutschland erstmals 1999 auf RTL 2.

Western-SciFi ohne Aliens

© Twentieth Century Fox Home Entert.

Buffy-Schöpfer Joss Whedon versetzt die Zuschauer mit seiner Serienidee ins 26. Jahrhundert. Alle Ressourcen auf der Erde sind erschöpft, ein Leben hier ist nicht mehr möglich. Daher zieht es die Menschheit auf die vielen Welten und Monde ins Weltall. Während sich die gesellschaftliche Oberschicht im Zentrum ansiedelt und die Technisierung hier voranschreitet, befinden sich die äußeren Monde noch im Aufbauzustand und unterliegen nur bedingt der Kontrolle der führenden Macht, der Allianz. Diejenigen, die sich der Allianz nicht fügen wollen, leben hier. Es herrschen teilweise Verhältnisse wie im Wilden Westen - und das macht diese amerikanische Fernsehserie namens Firefly aus.

Firefly zeigt in 14 Folgen die Erlebnisse der Besatzung des kleinen und unabhängigen Transportschiffs Serenity, welche durch kleinere Transportaufträge und Gaunereien in den abgelegeneren Siedlungsgebieten der Menschen im All versuchen, zu überleben. Die Serie wurde von 2002 bis 2003 auf dem Fernsehsender FOX ausgestrahlt (in Deutschland 2009 auf dem Sender Super RTL) und ist ein Genremix aus Science Fiction und Western.  Dank einer zwar kleinen aber engagierten Fangemeinde kam 2005 noch der auf der Serie basierende Kinofilm „Serenity - Flucht in neue Welten" weltweit in die Kinos.

Parodie auf die Science Fiction-Welt

© Euro Video

Eine Parodie auf die Science Fiction-Welt stellt die deutsche Serie „Ijon Tichy: Raumpilot" dar, die zwischen 2006 und 2011 produziert wurde. 14 kurze Episoden zeigten die Abenteuer von Raumpilot Ijon Tichy. Der selbsternannte „Held des Kosmos" hatte immerhin genug Selbstvertrauen, um stets von seinen Heldentaten überzeugt zu sein. In einer Rakete, die einer Drei-Raum-Wohnung ähnelte, reiste er durchs All. Seine Mission: unklar. Doch war Tichy mehr damit beschäftigt, Omelette und Toast zuzubereiten. Gleich zu Beginn der Serie entwickelte er eine analoge Halluzinelle. Sie sollte seine Assistentin sein, ihm Gesellschaft leisten und natürlich seine Rakete putzen. Zusammen erlebten sie die seltsamsten Abenteuer, von denen die meisten selbst verschuldet waren. Unter anderem kam es zur Bruchlandung auf einem fremden Planeten. Zu allem Übel fiel der Zündschüssel ins Maul eines Kulupen, einem haarigen Monster. Tichy musste sich also in den Kampf begeben und ihn zurückholen. Statt Laserschwertern waren seine Waffen eine Dose Pilzsoße und Schnittlauch.

2007 erhielt die Serie den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Förderpreis/Regie".

Franziska Böhl

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Carolin Stäblein


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VERÖFFENTLICHT AM

25. September 2012

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