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Hochschule der Medien

Citavi & Co.

Überblick behalten

Bis zum Ende des Semesters müssen wieder Hausarbeiten geschrieben werden. Wer da kein gutes System hat, kann sich schnell verzetteln. Besonders für umfangreichere Arbeiten lohnt es sich, zusätzliche Programme zur Literaturverwaltung zu nutzen. Wir stellen euch zwei Möglichkeiten vor.

Nicht verzetteln, Foto: John Naisbitt / Citavi

Nicht verzetteln, Foto: John Naisbitt / Citavi

Mit Literaturverwaltungsprogrammen kann Literatur einfacher gesammelt, sortiert und organisiert werden: So lassen sich Referenzen auf die Originaltexte in der Datenbank ablegen, sei es aus Monographien, Sammelbänden, Zeitungen, Webseiten oder aus anderen Dokumententypen wie PDF-Dateien. Meist automatisch ziehen sich die Datenbanken die Informationen zum Titel des Textes, darunter Angaben zum Herausgeber, Erscheinungsjahr oder Verlag, aus Online-Bibliotheken – alternativ werden sie über die ISBN-Nummer eines Werkes in die Datenbank aufgenommen.

Die kostenfreien oder kostenpflichtigen Programme haben mehrere Vorteile: Zum einen können die Daten in der Regel mit eigenen Notizen oder Tags ergänzt werden, so dass der Nutzer leichter Verknüpfungen zu anderen Textabschnitten oder Zitaten herstellen kann. Zum anderen wird die Literaturliste automatisch erstellt: Viele Programme bieten dafür unterschiedliche Zitationsstile an. Außerdem stellen einige Programme Zusatzfunktionen bereit: Zu dem Softwarepaket von "LaTeX" gibt es zum Beispiel die Programme "BibTeX", um Literaturverzeichnisse zu erstellen, oder "MakeIndex", um Stichwortverzeichnisse anzulegen.

"Citavi" für HdM-Angehörige kostenlos

Studierende und Mitarbeiter der Hochschule der Medien (HdM) können während ihrer HdM-Zeit kostenfrei die Vollversion "Pro" von "Citavi" benutzen. Das Programm ist geeignet für das Betriebssystem Microsoft Windows und unterstützt den gesamten Arbeitsprozess – von der Recherche und der Verwaltung der Literatur bis hin zur Wissensorganisation. Die HdM verfügt zudem über die Team-Version von "Citavi" mit der auch Gruppen gemeinsam strukturiert an einem Projekt arbeiten können.

Um "Citavi" zu nutzen, müssen HdM-Angehörige zunächst die "Citavi Free"-Version herunterladen und installieren. Über die "Citavi"-Webseite und die Punkte "Shop" oder "Referenzen" gelangen sie zu den "Campuslizenzen". Dort ist auch die Lizenz der HdM aufgelistet. Bis Ende März 2015 läuft die Landeslizenz für Baden-Württemberg, danach müsste sie verlängert werden. Mit der eigenen HdM-E-Mail-Adresse muss man sich nun authentifizieren, um den Lizenzschlüssel per E-Mail zu erhalten. Damit kann die Free-Version zur Pro-Version umgewandelt und auf zwei Computern, zum Beispiel zu Hause und am Arbeitsplatz, oder auf einem USB-Stick benutzt werden.

Alternative "Zotero"

Um Online- oder Offline-Quellen zu sammeln, zu verwalten oder zu zitieren, kann auch "Zotero" benutzt werden. Ursprünglich war das Programm eine Erweiterung für den Webbrowser Mozilla Firefox, aber es gibt auch eine browserunabhängige Version. Ähnlich wie bei "Citavi" werden per Mausklick bibliographische Angaben aus Online-Bibliothekskatalogen oder Webseiten, wie zum Beispiel Amazon.com, entnommen und in einer Datenbank abgespeichert. Ebenso können Tags, Notizen oder weitere Metadaten hinzugefügt werden. "Zotero" ist also eine gute Alternative für Nutzer, die nicht mit Mircosoft Windows arbeiten.

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

22. Oktober 2012

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