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Hochschule der Medien

Werbekonzept

Café Fuchsbau: auf kreativer Ideenjagd

Im Wintersemester 2012/2013 entwickelten Studierende des Bachelorstudiengangs Werbung & Marktkommunikation an der Hochschule der Medien (HdM) ein Kommunikationskonzept für das neue Waldcafé „Fuchsbau“ am Schönbuchrand. Am 16. Mai 2013 wird das Café eröffnet. Mit dabei: Das Gewinnerteam des Seminars.

Zur Detailansicht Plakatmotiv der Kampagne "Fuchsbau"

Plakatmotiv der Kampagne "Fuchsbau"

Zur Detailansicht "To Go sind nur die Wanderungen", Plakatmotiv

"To Go sind nur die Wanderungen", Plakatmotiv

Zur Detailansicht Die neue Speisekarte mit Text und Bild

Die neue Speisekarte mit Text und Bild

An einem Ort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, sollen sich Heerscharen von Wanderern, Nordic Walkern, Spaziergängern und E-Biker im Gespräch begegnen. In erster Linie bei Kaffee und Kuchen oder erfrischenden Getränken. Doch um potenziellen Kunden in das neue Café am Waldrand zu locken, ist ein starkes Werbekonzept nötig. Das wissen auch die beiden Werbetext-Dozenten Werner „Roy" Bien und Alexander Lorenz: „Ziehen Sie die richtigen Schlüsse aus den gegebenen Informationen und entwickeln Sie ein unverwechselbares, eigenständiges Konzept", so die Aufgabenstellung für die Studierenden zu Beginn des Semesters im Oktober 2012.

Café der besonderen Art

Kaffee und Kuchen in idyllischer Umgebung - so weit nichts Außergewöhnliches, wäre da nicht ein besonderer Hintergrund. Denn Betreiber des neuen Café „Fuchsbau" ist das Waldhaus, genauer gesagt: die WALDHAUS gGmbH, eine sozialpädagogische Einrichtungen der Jugendhilfe. In unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Cafés werden seit 1957 Jugendliche betreut, die dem Waldhaus lange Zeit den Ruf des „Böse-Buben-Heims" beschert haben. Die besondere Herausforderung für die Studierenden bestand also darin, eine Harmonie zwischen dem neuen Café „Fuchsbau", in dem auch Jugendliche des Heims arbeiten werden, und der sozialpädagogischen Einrichtung herzustellen.

Das Zuhause des guten Geschmacks

Drei Teams mit mehreren Studierenden entwickelten daraufhin eigenständige Kommunikationskonzepte. Das Team „Flinte", bestehend aus Julia Geisendorf, Johannes Lang, Lena Tippel, Sophie Haferkorn und Sarah Nussbaum, überzeugte am Ende die beiden HdM-Dozenten und die Verantwortlichen der Waldhaus gGmbH auf ganzer Linie. In ihrer kreativen Ideenfindung arbeiteten sie eine unverwechselbare Kernbotschaft heraus, die sowohl auf das Waldcafé als auch auf die Arbeit mit problembehafteten Jugendlichen zutrifft: das Ankommen.

Für viele Jugendliche ist das Waldhaus nicht nur eine sozialpädagogische Einrichtung, sondern ein zweites Zuhause. Fern ab von Problemen des Alltags können sie im Waldhaus und auch bei sich selbst ankommen. „Unsere Idee ist es, genau dieses Gefühl - endlich angekommen zu sein - auf das Café „Fuchsbau" zu übertragen. Sei es bei einer heißen Schokolade, einem Stück Kuchen oder einem Kaffee. Im „Fuchsbau" sollen sowohl die Gäste, als auch die Jugendlichen, mit allen Sinnen ankommen und genießen", erklärte das Gewinnerteam in seiner Abschlusspräsentation.

Ideen entwickeln und umsetzen

In ihren Plakatmotiven spielen die Nachwuchswerber geschickt mit ausdrucksstarken Bildmotiven, dem Slogan und einer einprägsamen Headline, welche die Klammer zwischen Bildmotiv und Slogan herstellt. „To Go sind nur die Wanderungen", heißt es auf einem der Plakate, bei dem der Kaffeegeruch aus der Abbildung förmlich in die Nase steigt. Neben den Plakatmotiven entwickelten die Studierenden außerdem ein Mailing, Merchandising Artikel sowie eine hochwertige Speisekarte.

„Wir freuen uns mit den Studierenden, dass wieder ein Kommunikationsprojekt aus der HdM den Sprung in die Realität geschafft hat", erklärt Werner „Roy" Bien rückblickend. „Unser Anspruch war es stets, Projekte nicht nur für den Schreibtisch zu entwerfen, sondern sie tatsächlich auch umzusetzen".

Am 16. Mai 2013 ist es soweit: Die HdM-Studierenden des Seminars „Werbetext" werden bei der Einweihung des Café „Fuchsbau" mit den von ihnen gestalteten Werbemitteln dabei sein.

Wolfgang Kuhnle

VERÖFFENTLICHT AM

08. Mai 2013

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