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Hochschule der Medien

Tipps für die Prüfungszeit

Lernblockade? Nichts geht mehr?

Die Prüfungszeit hat für die ersten Studenten der Hochschule der Medien (HdM) bereits begonnen. Damit der Lern- und Prüfungsmarathon auch für die anderen Prüflinge gut verläuft, hier noch ein paar Tipps.

Zur Detailansicht Lerngruppen können beim Lernen motivieren.

Lerngruppen können beim Lernen motivieren.

Das Semester ließ nicht genug Zeit, um sich langfristig auf die Prüfungen vorzubereiten? Für viele Studenten bleibt da meist nur noch ein Lernmarathon. Damit die Studenten am Ende nicht unter Lernblockaden leiden oder der Lernstress auf ihre Gesundheit schlägt, sollten sie auch in anstrengenden Lern- und Prüfungsphasen auf ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung achten, denn schließlich ist ihre Konzentration deutlich geringer, wenn sie müde, hungrig oder aber auch übersättigt sind. Kleine Snacks oder 15-minütige Schläfchen in den Lernpausen helfen. Zu viel Kaffee oder andere aufputschende Mittel hingegen führen zu mehr Unruhe und das permanente Naschen von Süßigkeiten macht nur dick.

Lerngruppen motivieren zum Arbeiten

Wann, wo und wie ein Student am besten lernt, muss er ganz individuell für sich herausfinden. Grundsätzlich ist die Leistungskurve morgens und abends deutlich höher als mittags. Wer sich nicht motivieren kann oder sich leicht ablenken lässt, sollte sich vor dem Lernen klar werden, wofür er lernt oder sich Lerngruppen anschließen. Letztere helfen bei ungelösten Problemen oder offenen Fragen und sie bieten emotionale Unterstützung. Ablenkung, zum Beispiel durch Telefone, Laptops oder Fernseher, sollte vermieden werden. Am besten macht sich der Lernende einen Zeitplan mit kleinen Etappenzielen und Pausenzeiten, hält diesen ein und gönnt sich dann eine Belohnung.  

Stupides Auswendiglernen vs. Mindmapping

Jene Studenten, die bislang noch keine Zeit hatten, die entsprechenden Texte oder Bücher für ihre Prüfungen zu lesen, können beispielsweise das Speed-Reading probieren. Dabei werden Texte nicht gründlich gelesen, sondern nur schnell überflogen. So verschaffen sich die Prüfungskandidaten einen schnellen Überblick über das Thema und bereiten ihre Gehirne vor, neue Informationen aufzunehmen. Auch beim mehrmaligen Querlesen müssen die Studenten nicht unbedingt den Inhalt verstehen, aber sie können erste Notizen oder Markierungen machen, wie es auch beim wissenschaftlichen Lesen üblich ist.

Karteikärtchen und Brainstorming aktivieren das Denken

Wem stupides Auswendiglernen mit den vorbereiteten Lernmaterialien schwer fällt, kann sich das Wichtigste auch auf Karteikarten schreiben. Die traditionellen kleinen Kärtchen sind praktisch, weil sie überall mithingenommen und auch in Wartezeiten, beispielsweise während der Fahrt mit der Bahn oder beim Anstehen in der Mensa, schnell durchgelesen werden können und unabhängig von elektronischen Readern sind. Akustische Lerntypen können sich die Lerninhalte auch auf Band sprechen und die visuellen Lerntypen können auf Mindmapping oder Clustering setzen. Die Gedankenlandkarten mit den wichtigsten Begriffen, Ideen oder Worten helfen später auch in Klausuren, in denen längere Texte geschrieben werden müssen, denn oft kommt einem beim Brainstorming die zündende Idee und bringt den Schreibprozess in Gang. Brainstorming hilft also auch, um festgefahrene Denkprozesse wieder aufzulockern.

Die HdM-Redaktion wünscht allen Studenten viel Erfolg bei ihren Prüfungen!

Quellen:
www.studis-online.de
www.lerntipps.com
www.schreibsuchti.de

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

26. Juni 2013

KONTAKT

Prof. Dr. Tobias Seidl

Telefon: 0711 8923-2735

E-Mail: seidl@hdm-stuttgart.de

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