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Hochschule der Medien

MediaNight

Gestaunt, gelacht und mitgemacht

Von künstlerisch-kreativen Ideen über visuell aufwendige Produktionen bis hin zu alltagstauglichen Industrieanwendungen - mit ihren Projektarbeiten haben die Studenten der Hochschule der Medien (HdM) zahlreiche Besucher zum Staunen gebracht. Vorgestellt wurden die Arbeiten am 27. Juni 2013 auf der MediaNight, dem Abend, an dem sich die Hochschule zu einem Ausstellungsort der Extraklasse verwandelt.

MediaNight
(Fotos: Kim Kreiser)

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Zur Detailansicht Nach der Filmvorstellung konnten sich die Besucher die selbstgebauten Kulissen ansehen.

Nach der Filmvorstellung konnten sich die Besucher die selbstgebauten Kulissen ansehen.

Zur Detailansicht Bei dem Projekt "Flaschenpost" kam ein interaktiver Pfandflaschenautomat zum Einsatz.

Bei dem Projekt "Flaschenpost" kam ein interaktiver Pfandflaschenautomat zum Einsatz.

Zur Detailansicht Die interaktive Rauminstallation "Indivirtuality" lockte zahlreiche Besucher an.

Die interaktive Rauminstallation "Indivirtuality" lockte zahlreiche Besucher an.

Zur Detailansicht Musik gab es auch: Dafür sorgte die HdM-Band mit verschiedenen Formationen.

Musik gab es auch: Dafür sorgte die HdM-Band mit verschiedenen Formationen.

Seit Wochen haben sich Studententeams fast aller Studiengänge der HdM und ihre Dozenten auf die Veranstaltung gefreut: Endlich konnten sie der Öffentlichkeit ihre Semesterprojekte präsentieren. Rund 1200 Besucher kamen zur Hochschule, um sich mehr als 80 Projektarbeiten anzusehen.

Aufwendige Filmproduktionen

Im Hochschul-Kino „Hardcut" standen VFX-Produktionen, Computeranimationen und Kurzfilme auf dem Programm. Darin wurden die Zuschauer mit amüsanten, ernsthaften und ironischen Themen konfrontiert. Die Karten waren sehr begehrt, selbst in der letzten Vorstellung um 22 Uhr waren alle Plätze besetzt. Zu sehen gab es die humorvoll gemachte Steinzeit-Animation „Game of Stones" oder der kreativ gemachte Kurzfilm „Freigeist". Neben einer guten Story - ein junger Redakteur kann seine Gedanken nicht zurückhalten und spricht einfach alles aus, was ihm durch den Kopf geht - und großartigen Schauspielern hatte der Film die Lacher im Publikum auf seiner Seite.

In eine Phantasiewelt mitgenommen

Ein überraschendes Ende nahm die Hauptfigur im Animationsfilm „Clawi": Der kleine Peter, der versucht, den Spielzeugautomat Clawi auszutricksen, endet schließlich selbst als Puppe im Automat. In „The Glass Castle" haben Studenten Schlüsselmomente des gleichnamigen Buches von Jeanette Walls ausgegriffen und visualisiert. Das Projekt stellt die Titelsequenz zu einem erdachten Film dar und überzeugt mit wunderschönen Bildern und tollen Effekten. Phantasievoll ist auch der Kurzfilm mit dem Namen „Traumzeit": Darin merkt ein Vater, dass man trotz der Arbeit und all seinen Verpflichtungen das innere Kind in sich nicht vergessen sollte.

Digital und gedruckt

Die Mediapublishing-Studenten stellten wieder eine neue Ausgabe ihrer Zeitung „MEDIAkompakt" vor, diesmal mit dem Thema „Gier". Marie-Christin Schiffer, Studentin im 6. Semester, erklärt: „Das Thema trifft auf jeden Fall den Zeitgeist, wie zum Beispiel die Gier nach dem perfekten Körper." Auch mit dem „unersättlichen Menschen" und der daraus resultierenden Todsünde haben sich die Studenten intensiv auseinander gesetzt.

Neue Entwicklungen aus dem Printbereich haben Studenten der Druck- und Medientechnologie in ihrem Buch „innovata pressura" zusammengestellt. Auch ein web2print-Kochbuch stellten sie vor: IT trifft Print. In einem eigens entwickelten Webauftritt hatten Besucher die Möglichkeit, eigene Kochrezepte einzugeben und hinterher in einem personalisierten Kochbuch auszudrucken.

Pfandflaschenautomat mit Köpfchen

Einen witzigen und unterhaltsamen Einfall hatte ein fünfköpfiges Team aus den Bachelorstudiengängen Medieninformatik und Mobilen Medien: Die Studenten haben einen Pfandautomaten konstruiert, der auf jede eingeworfene Flasche reagiert und zu einem Spiel „Drei in einer Reihe" auffordert. Die Gewinner des Spiels hatten die Möglichkeit, dem außergewöhnlichen Automaten eine persönliche Nachricht zu hinterlassen. Joachim Ritter, Mobile Medien-Student im 6. Semester, freut sich: „Wir hätten nicht gedacht, dass unser Automat so gut ankommt. Es ist lustig, ein paar Meter entfernt zu beobachten, wie Menschen instinktiv reagieren, wenn sie vor dem Flaschenpost-Automaten stehen."

Live produziert

Aber nicht alle Projekte wurden als fertiges Endprodukt präsentiert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki produzierten Online-Medien-Management-Studenten live im Eingangsbereich der HdM eine neue Folge ihres Web-TV-Formats. Im Außenbereich sorgte die HdM-Band für Stimmung. Wer nicht der Musik zuhören wollte, konnte im Spiel „Return of the Gods" Realität und Virtualität verbinden. Das Spiel erfasst die Bewegungsdaten der Spieler und überträgt diese ins Spiel. Auf der Suche: Wer bin ich? Großer Andrang herrschte bei der interaktiven Rauminstallation „Indivirtuality". Hier hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen der Installation ihre persönlichen Eigenschaften zu erspielen und anschließend im „Erlebnisraum" ihr neues „Ich" kennenzulernen.

Die nächste Gelegenheit, in die Welt der studentischen Projekte einzutauchen, bietet sich am 16. Januar 2014. Dann werden an der HdM wieder zahlreiche studentische Projekte zum Staunen und Mitmachen vorgestellt.

VERÖFFENTLICHT AM

02. Juli 2013

KONTAKT

Kerstin Lauer
MediaNight-Komitee
Telefon0711 8923 2020
E-Maillauer@hdm-stuttgart.de

WEITERFÜHRENDE LINKS

Die Webseite zur MediaNight

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