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Hochschule der Medien

Institut für Moderation

Wieland Backes führt in die Kunst des "Talkens" ein

Bewerbungsfrist für den neuen Jahrgang läuft

Bereits zum vierten Mal hat sich Prof. Dr. Wieland Backes drei Tage Zeit genommen, um 15 angehende Moderatoren im Bereich „Talkshow-Moderation" mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Vom 21. bis zum 24. Juni stellten die journalistischen Nachwuchskräfte ihr Können unter Beweis. In der Kulisse des SWR Landesschau-Studios in Stuttgart übten sie praktisch, was sie in fast einem Jahr im „Qualifikationsprogramm Moderation" an der Hochschule der Medien gelernt hatten.

Zur Detailansicht Nachwuchsmoderatorin Alexandra Gondorf mit ihren Gästen

Nachwuchsmoderatorin Alexandra Gondorf mit ihren Gästen

Zur Detailansicht Hendrijke Brüning im "Einsatz"

Hendrijke Brüning im "Einsatz"

Zur Detailansicht Wieland Backes mit Alexandra Gondorf (links)

Wieland Backes mit Alexandra Gondorf (links)

Das Weiterbildungsprogramm ist dort im „Institut für Moderation" (imo) angesiedelt. Das Kooperationsprojekt mit dem SWR schreibt derzeit neue Plätze aus - die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2013/2014 läuft bis zum 15. Juli.

Imo-Direktor Wieland Backes verfolgt die Talks in der Studioregie mit kritischem Blick. Im individuellen Coaching wird anschließend analysiert, die Stärken und Schwächen offen angesprochen. Welche Präsenz hat die Moderatorin? Wie war der Gesprächsverlauf? Wurden die richtigen Fragen gestellt? Wann hätte eingegriffen werden sollen? Den Teilnehmern des Programms ist das Feedback wichtig. Genauso wie die Tatsache, dass alle Talks mit „echten Gästen" besetzt wurden. Praxisnähe und individuelles Feedback sind zwei Kernpfeiler des Qualifikationsprogramms. Und die Teilnehmer wissen zu schätzen, dass sie sich im geschützten Raum ausprobieren können.

Talkgäste stehen Rede und Antwort

Die Fernsehtalks in Stuttgart behandelten eine breite Themenpalette: Es ging um starke Paare, die gemeinsam ihr Leben meistern, um Schicksalsschläge, die das Leben grundlegend verändern, und um die Frage, warum sich Menschen sozial engagieren. Dabei nahmen sich die geladenen Talkgäste jeweils einen halben Tag Zeit, um den Moderatoren im Rede und Antwort zu stehen. Bei den Gesprächspartnern handelte es sich unter anderem um Stuttgarter Persönlichkeiten wie Laura Halding-Hoppenheit, Inhaberin des Schwulenlokals Kings-Club, den Pianisten und Komponisten Wolfgang Dauner oder die Landtagsabgeordnete Muhterem Aras.

Abschluss und Auftakt

Wieland Backes schaut zufrieden auf die drei Tage Workshop mit den Nachwuchstalenten zurück. „Es macht Freude zu sehen, wie die Teilnehmer im Laufe des Jahres an Kompetenz dazugewinnen", bilanziert er. Als nächstes großes Projekt steht die Abschlussproduktion des Jahrgangs am 25. Oktober 2013 an. Hier lädt Backes die Moderatoren in sein „nachtcafé" ein, wo sie für 90 Minuten selbst im Rampenlicht stehen und zeigen dürfen, was sie gelernt haben. Die Abschlusssendung ist gleichzeitig Auftakt für den fünften Ausbildungsjahrgang, der im Oktober 2013 startet.

Moderieren trainieren

Das „Qualifikationsprogramm Moderation" bildet seit 2009 erfolgreich junge Journalisten, Reporter und talentierte Nachwuchsmoderatoren professionell zu Moderatoren aus. Ob im Fernsehen, beim Radio, auf öffentlichen Veranstaltungen oder Online: 16 Teilnehmer haben ein Jahr lang die Möglichkeit, parallel zu Studium und Beruf die verschiedenen Facetten der Moderation zu trainieren und zu erlernen.

Praxisworkshops und Hintergrundgespräche

Durchgeführt wird das Programm vom Institut für Moderation, dem einzigen akademischen Weiterbildungsinstitut im Ausbildungsbereich Moderation, an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Neben den Direktoren des Instituts, SWR Nachtcafé-Moderator Wieland Backes und HdM-Professor Stephan Ferdinand, vermitteln renommierte Medien- und Kommunikationsprofis wie Fritz Frey (SWR) oder Ruprecht Eser (ehemals ZDF) ihr Fachwissen in Studio-Trainings und monatlichen Praxis-Workshops. Die Bandbreite reicht von Workshops zu Sprecherziehung, Rhetorik und Körpersprache bis hin zu Medienethik, Magazinsendung und Talkshow. Die praktischen Studio-Trainings zählen wie die Hintergrundgespräche mit prominenten Moderatoren, wie Peter Kloeppel oder Sandra Maischberger, zu den herausragenden Einheiten des Programms: So befragten die Nachwuchsmoderatoren aus dem aktuellen vierten Jahrgang den Sport-Moderator Michael Antwerpes oder die SWR-Fernsehmoderatorin und ehemalige Teilnehmerin des Qualifikationsprogramms Lena Ganschow zu ihren Erfolgsrezepten. Auch Gerhard Delling oder Frank Elstner waren schon an der Hochschule zu Gast.

Neue Runde

Die Bewerbung für den nächsten Moderations-Jahrgang 2013/2014 ist direkt an das Institut für Moderation zu richten. Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und zum Programm sind nachzulesen unter www.moderationzukunft.de. Das Institut für Moderation an der Hochschule der Medien kooperiert mit dem Südwestrundfunk (SWR) und der Stiftung Akademie für gesprochenes Wort. Gefördert wird das Programm von der Landesanstalt für Kommunikation (LfK).

VERÖFFENTLICHT AM

05. Juli 2013

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