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Kurzmeldung

Cybermobbing verstärkt bei älteren Schülern

Mobbing über das Internet ist weiterhin ein präsentes Thema unter Kindern und Jugendlichen. Dies hat eine Befragung der Universitäten Münster und Hohenheim an süddeutschen Schulen ergeben. 33,4 Prozent der Schüler seien demnach schon einmal über E-Mails, Facebook-Posts oder YouTube-Videos gemobbt worden.

Überraschend ist der deutliche Anstieg von Cybermobbing mit zunehmendem Alter. So sind in der zehnten Klassenstufe annähernd doppelt so viele Jugendliche betroffen wie in der siebten. Als Grund wird eine höhere Medienkompetenz älterer Schüler vermutet. Der sichere Umgang mit dem Internet mit gleichzeitiger Abnahme elterlicher Kontrolle könne Mobbing-Attacken begünstigen, so Studienleiterin Ruth Festel.

Die Panelstudie ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Cybermobbing an Schulen" und wurde unter rund 6000 Schülern im süddeutschen Raum durchgeführt. Bis 2015 sollen anhand zweier weiterer Befragungen langfristige Effekte untersucht werden.

Quellen:
www.uni-hohenheim.de
www.uni-muenster.de
www.spiegel.de

 

Alexandra Peschke

VERÖFFENTLICHT AM

13. August 2013

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