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Das Studium bleibt ein Jobgarant

Wirtschaftskrise hin oder her - wer ein Studium abgeschlossen hat, findet früher oder später einen guten Arbeitsplatz. Das hat die Langzeitstudie „Karriere mit Hochschulabschluss?" des HIS-Instituts für Hochschulforschung in Hannover ergeben. Knapp 5000 Absolventen des Abschlussjahrgangs 2001 wurden dafür über zehn Jahre hinweg zu ihrem beruflichen Erfolg befragt. Faktoren waren neben der Angemessenheit der Beschäftigung, das Gehalt, die Position und die Arbeitszufriedenheit.

Zur Detailansicht HIS-Studie: Berufschancen für Hochschulabsolventen sind langfristig sehr gut

HIS-Studie: Berufschancen für Hochschulabsolventen sind langfristig sehr gut

Zur Detailansicht An der HdM beenden pro Jahr knapp 1000 Studenten ihr Studium

An der HdM beenden pro Jahr knapp 1000 Studenten ihr Studium

Arbeitslos waren zehn Jahre nach dem Abschluss gerade einmal ein Prozent der Befragten. Demgegenüber stehen 75 Prozent in unbefristeten Arbeitsverhältnissen und 15 Prozent Selbstständige. 41 Prozent der Absolventen arbeiten bereits in einer Führungsposition. Mit einem durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen von 63.000 Euro sehen sich die meisten Akademiker zudem in einer finanziell, aber auch fachlich dem Abschluss angemessenen Beschäftigung.

Noch immer Geschlechterunterschiede

Nach wie vor gibt es in allen Fachrichtungen starke Unterschiede beim Gehalt, je nach Geschlecht. Männer verdienen im Durchschnitt 17.800 Euro im Jahr mehr als Frauen, die ihre Karriere auch weiterhin öfter für „Familienarbeit" unterbrechen. Allen Branchen gemein ist außerdem eine gewisse Instabilität beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. In den ersten Jahren der Beschäftigung sind befristete Verträge oft die Regel. Darin wird die Ursache für die bei Akademikern allgemein eine verzögerte Familienplanung gesehen.

Fachhochschul-Absolventen schneller im Job

Dabei fällt Fachhochschulabsolventen der Berufseinstieg deutlich leichter. Durch eine stärkere praktische Kompetenz der Studierenden und die engere Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen ist der Übergang zwischen Studium und Arbeitswelt oft fließend und die Chancen auf eine angemessene Beschäftigung gleich nach dem Abschluss höher. Mit sechs Prozent liegt zudem der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse unter den FH-Absolventen drei Prozentpunkte unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Quellen:
www.his.de
www.sueddeutsche.de

Alexandra Peschke

VERÖFFENTLICHT AM

06. August 2013

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