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Hochschule der Medien

Social-Media-Projekt

HdM-Studenten entwickeln „Employer-Branding-Check“

Zusammen mit der Strategieberatung Wertekern aus Bad Honnef haben Studenten der Hochschule der Medien (HdM) ein Bewertungstool für die Online-Kommunikation von Arbeitgebern entwickelt und auf den Markt gebracht. Darin werden auf zwei Ebenen die Außendarstellung von Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt untersucht und Optimierungspotenziale aufgezeigt.

Zur Detailansicht Diese Faktoren werden in Attraktivitäts-Index und Medieneffizienz-Index untersucht (Grafik: www.employer-branding-check.de)

Diese Faktoren werden in Attraktivitäts-Index und Medieneffizienz-Index untersucht (Grafik: www.employer-branding-check.de)

Wie vieles in unserem Leben spielt sich auch die Stellensuche längst überwiegend im Internet ab, Jobportale und Karriere-Netzwerke gewinnen zunehmend an Bedeutung. Angesichts eines wachsenden Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung in Deutschland wird es für Unternehmen immer wichtiger, sich als Arbeitgeber attraktiv zu positionieren. Um Bewerber der Generation Digital Natives anzusprechen, müssen möglichst viele Informationen zu fachlichen Anforderungen und Gehalt, aber auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder zur Unternehmenskultur angeboten werden. Die Kommunikation in den verschiedenen sozialen Netzwerken sollte insgesamt zu einem einheitlichen und transparenten „Employer Branding" verschmelzen. „Eine Arbeitgebermarke entfaltet nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie nachhaltig kommuniziert wird", erklärt Projektbetreuer Prof. Harald Eichsteller, Studiendekan des Master-Studiengangs Elektronische Medien.

„Was?" und „Wie?"

Das Modell „Employer-Branding-Check" untersucht diese Außendarstellung und geht das Problem auf zwei Ebenen an: Mit dem „Attraktivitäts-Index" wird die Kommunikation inhaltlich auf die für die Zielgruppe relevanten Informationen geprüft: Stellt sich das Unternehmen gegenüber Bewerbern attraktiv und umfangreich dar?

Der „Medieneffizienz-Index" untersucht die bespielten Kanäle auf ihre kommunikative Effizienz und Zielgruppen-Adäquatheit. Hierzu dienen die Faktoren Content, Usability, Branding, Emotion und Dialog: Werden die Inhalte passend zur Nutzergruppe kommuniziert und aufmerksamkeitsstark platziert?

Großer Handlungsbedarf bei Familienunternehmen

Ein siebenköpfiges Team hatte das Grundkonzept des „Employer-Branding-Checks" erstellt und bei 30 Familienunternehmen getestet. Dabei haben die Studenten vor allem bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Xing, Youtube und Facebook großen Handlungsbedarf aufgezeigt. Die Kandidaten-Ansprache müsse hier verstärkt angegangen und gezielter eingesetzt werden, findet Prof. Harald Eichsteller.

Vom Projekt zum Beratungstool

Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Stichprobe und in Kooperation mit Wertekern hat Lena Grosshans den „Employer-Branding-Check" im Rahmen ihrer viermonatigen Masterthesis weiterentwickelt. Dabei ist das Bewertungstool entstanden, das die Agentur nun zur objektiven Prüfung von Arbeitgeber-Kommunikation einsetzt.

VERÖFFENTLICHT AM

22. August 2013

KONTAKT

Prof. Harald Eichsteller

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2250

E-Mail: eichsteller@hdm-stuttgart.de

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