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Hochschule der Medien

Mitschreiben in Vorlesungen

Die beste Vorbereitung für Klausuren

Erstsemester sind zu Beginn ihres Studiums schnell überfordert: Mit kostenlosen Kursen bietet das Didaktikzentrum der Hochschule der Medien (HdM) Unterstützung in vielen Bereichen. Erstmals gibt es ab Oktober 2013 auch Kurse über Mitschreibetechniken in Vorlesungen und Seminaren. Mitarbeiterin Andrea Hempel erklärt, wie Mitschriften effizient gestaltet werden können.

"Wenn man auf die Stimmmodalitäten achten, kann man den Stift auch mal aus der Hand legen." (Foto: HdM)

"Wenn man auf die Stimmmodalitäten achten, kann man den Stift auch mal aus der Hand legen." (Foto: HdM)

Eine gute Mitschrift ist die beste Vorbereitung für Klausuren. "Doch wie erkenne ich die wichtigsten Informationen? Wie kann ich diese schnell und effizient festhalten? Und wie muss die Mitschrift gestaltet sein, um sie später noch effektiv nutzen zu können?" Andrea Hempel vom HdM-Didaktikzentrum will diese und weitere Fragen in ihren 90-minütigen Crashkursen zum Thema "Mitschreiben in Vorlesungen" beantworten.

"Bei der Evaluation anderer Workshops haben wir mitbekommen, dass sich einige Studenten so einen Kurs wünschen", sagt Hempel. Am 14. und 21. Oktober 2013 finden deshalb die ersten beiden Kurse statt. "Eine gute und strukturierte Mitschrift entlastet den Kopf und hilft dabei, den Stoff für Prüfungen leichter zu wiederholen", so die Mitarbeiterin.

Motivation und Nachbereitung

Der Weg zu einer guten Mitschrift beginnt bei der Motivation der Studenten, die sich zunächst auf ihr Seminar oder ihre Vorlesung einstimmen sollten. Denn nur wer etwas lernen will, kann tatsächlich auch neue Erkenntnisse gewinnen. Gleichsam sollten sich Studenten fragen, was sie an dem jeweiligen Semestertag lernen wollen und können dem Lernstoff bereits eine Struktur geben. Wichtig ist es, die Dozenten anzusehen, denn Mimik, Gestik und Sprachweise lassen oft erkennen, ob ein Punkt wichtig ist oder wann ein neuer Abschnitt beginnt. "Wenn man genau auf die Stimmodalitäten achtet, erkennt man die Struktur der Vorlesung und kann besser entscheiden, wann der Stift mal aus der Hand gelegt und zugehört werden kann", sagt Hempel.

Einige Dozenten nehmen den Studenten mit ihren Folien und Präsentationen eine inhaltliche Strukturierung ab, aber auch dann empfiehlt Hempel, Notizen und Ergänzungen zu machen. Der letzte wichtige Punkt ist aber die Nachbereitung. "Am gleichen oder spätestens am nächsten Tag sollte man sich noch etwa eine halbe Stunde nehmen und zum Beispiel prüfen, ob alles leserlich ist und ob man alles verstanden hat. Offene Fragen sollten schnellstmöglich mit Kommilitonen, dem Dozenten oder über eigene Recherchen geklärt werden."

Crashkurs für Studenten

Womit sich die besseren Mitschriften anfertigen lassen, bewertet Hempel nicht. "Wer eine Affinität zum Laptop hat, sollte den auch benutzen, wer jedoch nach dem Vier-Finger-Suchprinzip verfährt, sollte lieber auf die traditionelle Methode setzen und zu Stift und Papier greifen", erzählt sie. Die wichtigsten Stichworte und Schlüsselbegriffe sollten aber stets so aufgeschrieben werden, dass Kerngedanken und Zusammenhänge erkennbar bleiben. Hilfreich ist auch ein eigenes System für Abkürzungen und Platz am Rand für weitere Kommentare, Fragen oder Literaturhinweise. Wie eine optimale Mitschrift aussehen kann, wird in dem Crashkurs ebenfalls gezeigt.

Studenten, die in Lehrveranstaltungen effektiv mitschreiben wollen, können sich online für die Kurse am 14. oder 21. Oktober 2013 anmelden. Bei hoher Nachfrage bietet das Didaktikzentrum weitere Kurse zum "Mitschreiben in Vorlesungen" an. Wer sich bis dahin selbst ins Thema einlesen möchte, kann sich beispielsweise in dem Buch "Studieren mit Erfolg: Prüfungen meistern" von Werner Heister informieren.

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

24. September 2013

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