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Hochschule der Medien

Laufrunde im Straussi 1

WG-Casting auf die entspannte Art

Am 23. September 2013 starten die Vorlesungen im neuen Wintersemester. Für viele Studenten bedeutet das: eine neue Hochschule, eine neue Stadt, eine neue Wohnung. Wer sich dabei für ein Wohnheim entscheidet, muss nicht um nette Mitbewohner bangen. Wir haben die Neulinge des Wohnheims Straussäcker 1 bei einer der berühmten „Laufrunden“ begleitet.

Zur Detailansicht Die "Neueinzügler" im Straussi 1.

Die "Neueinzügler" im Straussi 1.

Zur Detailansicht Mit zwei Bewertungsbögen bewaffnet geht's auf Casting-Tour.

Mit zwei Bewertungsbögen bewaffnet geht's auf Casting-Tour.

Zur Detailansicht Miriams zweite Station: selbstgemachte Pizza...

Miriams zweite Station: selbstgemachte Pizza...

Zur Detailansicht ... und gute Stimmung.

... und gute Stimmung.

Zur Detailansicht Auch Miriam kommt bei Max und Kevin vorbei.

Auch Miriam kommt bei Max und Kevin vorbei.

Zur Detailansicht Laut Max "eines der schönsten Wohnheime auf dem Campus": das Straussi 1.

Laut Max "eines der schönsten Wohnheime auf dem Campus": das Straussi 1.

Es ist ein schöner Septemberabend auf dem Vaihinger Campus. Im Innenhof des Straussi 1 tummeln sich trotz Semesterferien einige Studenten, hier und da hört man die Frage: „Geht's schon los?" Auf einer Bank in der Mitte sitzen Susi, Miriam, Max und Sven, alle Erstsemester an der Universität Stuttgart oder der Hochschule der Medien (HdM) und alle mit einem erwartungsvollen Blick, denn heute ist wieder Laufrunde.

WG-Casting im Wohnheim - so geht's

Die freien Wohnheimzimmer werden im Straussäcker 1 nicht einfach vom Studentenwerk zugeteilt. Einmal im Monat dürfen alle „Neueinzügler" vorbeischauen und sich bei den WGs mit freien Zimmern vorstellen. Danach bewerten sich Bewerber und Bewohner gegenseitig und die passenden Paare werden einander zugeordnet. Wohnungsreferent Marc verteilt die Bewertungszettel und hilft bei der Orientierung. „Ihr seid diesmal in der günstigen Lage, dass es doppelt so viele Zimmer wie Neuzugänge gibt, ihr habt also die Wahl!" Nach der Laufrunde vergeben Bewerber und WGs Noten von 1 bis 8. „Wenn euch eine WG gefällt, könnt ihr danach gern hingehen und euch absprechen, damit ihr auf jeden Fall zusammen kommt." Damit schickt Marc die Neulinge auf ihre Casting-Tour.

Bezahlbar, nah und bloß nicht allein

Miriam ist 19, kommt frisch vom Abitur und beginnt ihr Bachelorstudium in Werbung und Marktkommunikation an der HdM. Sie zieht zum ersten Mal zu Hause aus und will auf keinen Fall alleine wohnen. „Ich dachte eigentlich, ich hätte mich viel zu spät beworben, aber es hat doch noch geklappt!" Für sie als HdM-Studentin ist die Lage direkt gegenüber der Hochschule perfekt, aber auch der vergleichsweise niedrige Mietpreis spricht für das Wohnheim.

Zielsicher macht sie sich also auf zu ihrer ersten Besichtigung. Sebastian wohnt in einer Zweier-WG im Erdgeschoss, sein Mitbewohner zieht zum Monatsende aus. „Wir waren keine Zweck-WG, aber viel haben wir wegen des Studiums nicht zusammen unternehmen können", erzählt er. Miriam bekommt eine kurze Führung, nach einem kleinen Plausch über das Wohnheimleben verabschiedet sie sich und es geht weiter zur nächsten WG, diesmal im ersten Stock.

Radler, Pizza und Gelächter

Schon auf der Treppe hört man Musik und klapperndes Geschirr. Quinn, Maria, Julia, Robin, Jan und Thomas empfangen Miriam mit selbstgemachter Pizza. Die Vorstellungsrunde ist laut und lustig, die WGs im Haus seien eigentlich zu einer verschmolzen, meint Maria. „In den zwei Jahren die ich hier wohne, ist es mir nie passiert, dass ich mal allein war", erzählt Jan, „und durch die Laufrunde haben wir immer Mitbewohner, mit denen wir uns gut verstehen." Schnell kommt das Thema auf das Studium, Julia und Maria sind auch an der HdM. Sie erzählen von gemeinsamen Prüfungsphasen und dem frühen „Streberfrühstück" für die besonders disziplinierten Lerner in der WG.

Am Wohnheim auf dem Campus schätzen die Studenten vor allem die Nähe zu Uni und Hochschule, zur Natur, aber auch zur S-Bahn in Richtung Stadt. Im Sommer freuen sich natürlich alle auf die Wohnheimspartys, die hauseigene „Wunderbar" ist zweimal pro Woche quasi Pflichtprogramm. 

Am besten „locker und nicht zu pingelich"

In der WG von Max und Kevin ist Bewerber Maximilian gerade in eine Anekdote über sein Praktikum vertieft. Im Oktober beginnt er an der Uni das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik, bis dahin sammelt er praktische Erfahrung im Schweißen. Seine potenziellen Mitbewohner studieren auch Ingenieurfächer und lauschen interessiert. Kurz darauf kommt auch Miriam vorbei und stellt sich vor.

Die Laufrunde finden die beiden Bewohner sehr wichtig: „In Amerika gibt es so etwas nicht", berichtet Kevin aus seiner Heimat, den USA. „Manchmal passen die Mitbewohner dann einfach nicht zusammen." Um in die WG aufgenommen zu werden, sollten die Bewerber „locker und nicht zu pingelich" sein. „Wir haben keinen festen Putzplan, das hat bisher ganz gut geklappt", erzählt Max, „und man sollte auch mal zusammen feiern können." Für ihn ist das Straussi 1 eines der schönsten Wohnheime auf dem Campus. „Außerdem hat man den Uni-Sport vor der Haustür und das Freibad ist nicht weit." 

Die Nähe zur Uni muss man mögen

Vom Hof aus hat Wohnungsreferent Marc die Neuzugänge ein wenig im Blick. „Als Abiturient direkt vom Gymnasium hat mich die Laufrunde damals schon etwas ins kalte Wasser geworfen", erzählt er. „Aber nirgends lernt man gerade als Ersti so schnell so viele neue Leute kennen. Wir sind hier wie eine kleine Familie." Der 20-Jährige wohnt selbst schon zwei Semester im Straussi 1 und findet die auf zwei Jahre begrenzte Wohnzeit viel zu kurz. „Die Nähe zur Uni und zur HdM ist einfach unschlagbar, aber man muss es mögen." Während er spricht, kommt eine Gruppe Studenten vorbei, die Jungs grüßen Marc lautstark und vertraut. „Wie gesagt: Hier ist alles sehr ‚familiär'", kommentiert er schmunzelnd.

In den nächsten Tagen bekommen Miriam, Max und die anderen Neueinzügler Bescheid, in welche WG sie einziehen dürfen. Dann kann für sie das Abenteuer Wohnheim beginnen.

 

Alexandra Peschke

Wohnheime des Studentenwerks Stuttgart

Das Studentenwerk Stuttgart betreibt in der Landeshauptstadt 23 Wohnheime, neun davon befinden sich auf dem Campus in Vaihingen. Die Wohnheime Staußäcker I, II und III liegen direkt an der Hochschule der Medien und beherbergen zusammen rund 840 Studierende.

Sich bewerben und einziehen kann man über das gesamte Semester. Die Bewerbung erfolgt online auf der Website des Studentenwerks oder per Post. Den Antrag gibt es als PDF-Download oder in den Mensen in Stadtmitte und Vaihingen in Papierform.

Kontakt:

Studentenwerk Stuttgart
Wohnheimverwaltung
Rosenberstraße 18
70174 Stuttgart

Tel.: 0711-9574470
E-Mail: wohnen@studentenwerk-stuttgart.de

www.studentenwerk-stuttgart.de

 

 

VERÖFFENTLICHT AM

19. September 2013

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Studium
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Marc

am 20.09.2013 um 11:56 Uhr

Kleine Anmerkung zum Artikel. Der Einzug ins Wohnheim ist nicht nur im März-April bzw September-Oktober möglich sondern das ganze Jahr.

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