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Hochschule der Medien

Rhetorik-Workshops

Humor macht vieles leichter

Rhetorik ist eine Kunst: Nicht jeder kann von Natur aus vor anderen gut reden oder sich gut präsentieren. Mit kostenlosen Workshops will das Didaktikzentrum der Hochschule der Medien (HdM) Studenten auf typische Anfängerfehler hinweisen und ihnen Unterstützung in Rhetorik bieten.

Nachhilfe in der Rhetorik können die Studenten in den Workshops des HdM-Didaktikzentrums erhalten.

Nachhilfe in der Rhetorik können die Studenten in den Workshops des HdM-Didaktikzentrums erhalten.

Erlijn van Genuchten, Mitarbeiterin im HdM-Didaktikzentrum, kennt die typischen Anfängerfehler: "Viele setzen zum Beispiel kaum oder keine Sprechpausen." Doch mit Pausen können Sätze oder Ausführungen stärker betont oder hervorgehoben werden. "Wer Schwierigkeiten hat, Pausen durchzuhalten, kann zwischendurch auch Wasser trinken, um sich anderweitig zu beschäftigen", rät van Genuchten. Ihre Faustregel lautet: "Pausen sind eher zu kurz als zu lang." Das Publikum brauche schließlich auch Zeit zum Nachdenken.

Selbst für geübte Redner hat van Genuchten noch Tipps. "Eine gute Präsentation ist zwar schon interessant, aber mit etwas Humor oder einer Anekdote kann sie noch besser werden." Die Anekdote sollte der Redner am besten zu Beginn erzählen, denn so lockert sich die gesamte Atmosphäre. Um die unterhaltsame Präsentation auch geschickt abzurunden, sollte der Redner sowohl zwischendurch als am Ende auf die Geschichte zurückkommen.

Effektiv lernen in kleinen Gruppen

Auf weitere Anfängerfehler will van Genuchten die Studenten in den kostenlosen Rhetorik-Workshops hinweisen, die das Didaktikzentrum ab dem 21. November 2013 anbietet. Aktuell sind vier Kurse für das Wintersemester 2013/2014 vorgesehen. Bei Bedarf würden weitere Seminare angeboten werden.

Rund dreieinhalb Stunden dauert ein Kurs. Die etwa vier bis sechs Teilnehmer müssen aktiv mitmachen, denn nur mit Übung lernen sie, bewusst und kontrolliert zu reden. "Jeder Teilnehmer hat am Anfang etwa fünf Minuten Zeit, eine kleine Präsentation vorzutragen. Danach gibt es Zeit für Feedback. Anschließend beschäftigen sich die Teilnehmer individuell mit einem oder zweien ihrer rhetorischen Fehler und sollen nach einer kurzen Überarbeitungszeit die Präsentationen erneut vortragen", erklärt die HdM-Mitarbeiterin den Ablauf des Workshops.

Übungen für zu Hause

Üben können die Studenten auch zu Hause. "Man sollte einen Vortrag so realistisch wie möglich vorher üben. Das heißt, wenn man beispielsweise im Stehen referieren muss, sollte man den Vortrag auch im Stehen üben. Die Transformation von der Übung in die reale Situation ist später einfacher", sagt van Genuchten. Wenn der Referent den Inhalt gut kennt, könnte er sich anschließend auf weitere Aspekte wie die Körpersprache konzentrieren. "Gerades Stehen signalisiert zum Beispiel mehr Selbstbewusstsein." Wer kurz vor dem Vortrag dennoch mit Lampenfieber zu kämpfen hat und die Tipps vergessen könnte, sollte vorher oder auch währenddessen Atemübungen machen, alles würde entspannen, meint die Trainerin.

Zum Nachlesen der Tipps empfiehlt van Genuchten das Buch "Die Macht der Rhetorik: Besser reden - mehr erreichen" von Roman Braun, weil es viele praktische Anweisungen gebe. Doch auch wer eine individuelle Beratung zum Thema Präsentation und Rhetorik sucht, kann sich an das HdM-Didaktikzentrum wenden.

 

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

11. November 2013

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