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Hochschule der Medien

Medienpreis

Ehemalige HdM-Studentin für „Klimaradio“ geehrt

Christina Schwarz hat an der Hochschule der Medien (HdM) Medienwirtschaft studiert. Nach dem Hochschulabschluss führte sie ihr Weg vor das Radiomikrofon. Mit ihrer eigenen Sendung zum Thema Klima und Umweltschutz ist die Moderatorin seit sechs Jahren erfolgreich on air. Mitte Oktober 2013 hat sie den "ERM-Medienpreis für nachhaltige Entwicklung" erhalten. Nach dem großen Erfolg mit dem „Klimaradio“ steht nun der nächste Karriereschritt an.

Der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller überreicht Christina Schwarz den ERM-Medienpreis (Foto: Radio 7).

Der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller überreicht Christina Schwarz den ERM-Medienpreis (Foto: Radio 7).

Für ihre Arbeit geehrt zu werden, ist für Christina Schwarz „eine große Bestätigung" und eine „Würdigung des Themas Umwelt". Der ERM-Medienpreis ist dabei nicht die erste Auszeichnung für das Klimaradio. Die Sendung wurde 2012 als erstes Format eines Privatsenders mit dem Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet. Das Thema Umwelt interessierte CHristina Schwarz schon in der Kindheit: "ich kannte immer den Namen des Umweltministers und sogar in meinem Zeugnis der ersten Klasse ist vermerkt: ,Kennt sich gut mit Umweltthemen aus.'" Auch das Radio war schon immer ihr Steckenpferd. Begonnen hat Schwarz ihre Karriere mit 17, am Mikrofon des Patientenfunks der Klinik am Eichert in Göppingen.

Medienwirtschaft statt Journalismus - zum Glück!

Nach dem Abitur sollte es dann eigentlich Journalismus werden. Mit dem damaligen Diplom-Studiengang Medienwirtschaft hatte die junge Hörfunk-Frau zu Beginn ganz schön zu kämpfen: „An den Prüfungen in Mathe und Physik wäre ich fast verzweifelt", erinnert sie sich. Bestanden hat sie sie am Ende alle. Und heute ist Christina Schwarz froh darüber: „Auch beim Radio wird man ganz anders ernst genommen, wenn man sich im wirtschaftlichen und vor allem im technischen Bereich gut auskennt."

Studium ungleich Studentenleben

Mit ihrem Faible für den Hörfunk war die damalige Studentin natürlich auch beim Hochschulradio horads aktiv. An die HdM erinnert sie sich gerne zurück: „Die S-Bar ist mir im Gedächtnis geblieben, die war immer lecker. Am Studium fand ich vor allem die Studioproduktionen richtig toll!" Manchmal jedoch hätte sie sich etwas weniger Studium und etwas mehr Studentenleben gewünscht.

Vom Verkehrsservice zum Klimaradio

Nach dem Abschluss an der HdM 2005 war dann der weitere Weg für Christina Schwarz klar. Sie trat ein Volontariat bei Radio 7 in Ulm an. Nach eineinhalb Jahren im Verkehrszentrum kam ihr Programmleiter mit der Idee „Klimaschutz" auf sie zu. Frei nach dem Motto „Mach mal was" entwickelte die Volontärin ein Programmkonzept und ging 2007 mit dem „Klimaradio" auf Sendung. Die Produktion des täglichen eineinhalbminütigen Formats mache „riesigen Spaß" und stoße auf eine „super Resonanz" beim Publikum. Auszeichnungen wie der "ERM-Medienpreis" seien da noch einmal eine gewaltige Bestätigung.

"Ausgezeichnetes" Gesamtpaket

Mit dem Preis zeichnet der Studiengang Energie- und Ressourcenmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) jedes Jahr redaktionelle Formate aus, die das Interesse an Nachhaltigkeit und Umweltschutz fördern und erfolgreich Aufklärungsarbeit leisten. Christina Schwarz wurde ausdrücklich für das redaktionelle Gesamtkonzept der Sendung „Klimaradio" mit dem Sonderpreis für journalistische Medien ausgezeichnet.

Bye, bye, Baby

Mit diesem Erfolg nimmt Schwarz von Radio 7 und ihrer Sendung - liebevoll ihr "Baby" genannt - Abschied. Dem Hörfunk allerdings bleibt sie treu: Im Januar 2014 wechselt sie ins SWR-Radiostudio Ulm und wirkt dort auch am Aufbau eines Multimediaportals mit. „Es ist schon schade, das Thema Umwelt abzugeben. Aber beim SWR kennt man meine Kompetenzen ja auch", wägt die Moderatorin ab, "was ich an meinem Job liebe, ist, dass es immer spannend bleibt, und zum SWR wollte ich schon immer."

Alexandra Peschke

VERÖFFENTLICHT AM

05. Dezember 2013

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