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Hochschule der Medien

Talente der Studenten, Teil 7

"Opposites Attract": Martinas Schmuckwerkstatt

Martina Eckert liebt Muffins und Cupcakes: Die Studentin der Hochschule der Medien (HdM) backt sie gerne, isst sie gerne und trägt sie gerne bei sich – in Form von Schmuck. Mittlerweile hat sie ein breites Sortiment an selbstgemachten Ketten, Ringen und Ohrringen, das sie auch verkaufen will.

Zur Detailansicht Martina Eckert mit ihrem ersten Schmuckstück, Foto: Kim Kreiser /HdM.

Martina Eckert mit ihrem ersten Schmuckstück, Foto: Kim Kreiser /HdM.

Zur Detailansicht Ein Blick ins Schmucksortiment, Foto: Franziska Böhl.

Ein Blick ins Schmucksortiment, Foto: Franziska Böhl.

Mal kitschig, mal verspielt, dann wieder ernsthaft und provokant: Der Schmuck, den Studentin Martina Eckert herstellt, ist genauso vielseitig wie sie selbst. Manchmal ist sie ein "typisches Mädchen", steht auf Glitzer, Kitsch und Miniaturformate, dann ist sie wieder eine "Rockerin", steht auf Dunkles, Totenköpfe und Rockabilly.

Angefangen hat ihr Hobby, die Schmuckherstellung, mit einem süßen Muffin. Vor über zwei Jahren war sie auf der Suche nach einer neuen Kette, die einen Muffin-Anhänger haben sollte. Weil sie keinen fand, musste sie sich notgedrungen selbst einen anfertigen. "Ich habe schon immer gerne gebastelt. Zum Beispiel habe ich es in meiner Kindheit gebliebt, Freundschaftsbändchen zu machen", erzählt Eckert. Im Internet recherchierte sie, wie man Schmuck selbst herstellen kann, besorgte sich das Arbeitsmaterial und modellierte mit einer speziellen Masse ihren ersten Anhänger. Etwa zwei Stunden dauerte die Herstellung. Auch heute noch trägt sie den Anhänger mit Stolz.

Nützliches und Kreatives

Längst hat Eckert unter den anderen gebastelten Anhängern, Ohrringen und Ringen weitere Lieblingsstücke, dazu zählen jene mit Fledermaus- und Totenkopf-Motiven und vor allem jener Anhänger, der in der oberen Hälfte einen sterbenden Baum zeigt und darunter, in dessen Spiegelung, eine Hand. "Meine Produkte tragen ihren eigenen Charakter und kommen daher ganz nach mir", so die Studentin.

Das Handwerk ist für Eckert ein guter Ausgleich zu ihrem eher "trockenen Studium" der Medieninformatik, das sie im März 2012 begann. "Ich habe schon immer nach einer Möglichkeit gesucht, das Nützliche mit dem Kreativen zu verbinden", sagt die gebürtige Mainzerin. Ein anderer Ausgleich ist der Fitness-Sport. Kenntnisse aus ihrem Studium kann sie dennoch für ihre Schmuckherstellung nutzen. Seit einigen Wochen entwirft sie einen eigenen Webshop für ihren Schmuck.

Für Mädchen und Rockabilly-Fans

Ihr Shop "Opposites Attract" wird in wenigen Wochen online gehen. Dann wird es dort für etwa zehn bis 70 Euro die handgemachten Produkte von ihr zu kaufen geben. Der Preis variiert je nach den verwendeten Materialien wie zum Beispiel Glas, Plastik, Gold, Silber oder Bronze und dem Aufwand. Eine Auswahl ihrer Produkte können Interessierte bereits auf ihrer Facebook-Seite betrachten. "Bislang habe ich den Schmuck nur verschenkt, oft an Freundinnen, die es cool fanden oder sich zum Geburtstag gewünscht haben", sagt Eckert.

Dein Hobby ist auch interessant? Dann melde dich bei der HdM-Redaktion.

Franziska Böhl

VERÖFFENTLICHT AM

17. Dezember 2013

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