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Hochschule der Medien

„Webday 2013“

Mit Vollgas durchs Web

Beim 7. Webday an der Hochschule der Medien (HdM) dreht sich alles um Geschwindigkeit – sowohl in der Applikation als auch im Design. Spezialisten und Buchautoren referieren und diskutieren am 10. Januar 2014 über Trends aus dem Bereich der Webanwendung. Besucher sind herzlich willkommen.

Beim "Webday" erfahren Gäste mehr über das Know-how der Studenten und Absolventen

Beim "Webday" erfahren Gäste mehr über das Know-how der Studenten und Absolventen

Die Themen des 7. Webdays an der HdM sind ebenso vielfältig wie am Puls der Zeit: Es geht um die Performance von Web-Applikationen, schnelles In-Browser Design und neue audiovisuelle Features aus dem Bereich WebRTC. Die Abkürzung WebRTC steht für „Web Real Time Communication", also Echtzeitkommunikation über den Browser. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie Chats oder Video-Telephonie.

Performance als wichtigstes Kriterium für Benutzbarkeit

Den Anfang beim „Speed"-Webday machen Daniel Kuhn und Michael Raith, Absolventen des Master-Studiengangs Computer Science and Media der HdM, und Autoren des Fachbuchs „Performante Webanwendungen", das 2013 beim dpunkt Verlag erschienen ist. Als ausgewiesene Performance Spezialisten zeigen sie Mittel und Wege, die Geschwindigkeit von Webanwendungen erheblich zu steigern. „Heute ist es ein offenes Geheimnis, dass die Performance zu den wichtigsten Kriterien für die Benutzbarkeit und Akzeptanz von Webseiten und Applikationen zählt", erklärt Prof. Walter Kriha, Studiendekan des Master-Studiengangs Computer Science and Media und Betreuer der Veranstaltung.

Photoshop war gestern

Im Anschluss daran werden neue Möglichkeiten der Gestaltung von Web-Applikationen vorgestellt. Die steigende mobile Internetnutzung stellt neue Anforderungen an Webdesigner. Branchenexperten sprechen daher vom großen Umdenken, weg von Photoshop hin zum „Designing in the browser". Dabei wird ein Webseiten-Layout nicht mehr bis ins Detail in Photoshop gestaltet, sondern so früh wie möglich in Skriptsprachen wie HTML, CSS oder JavaScript umgesetzt und im Browser finalisiert. "Die größte Hürde besteht darin, das der Designer sehr gute technische Kenntnisse mitbringen muss", so Kriha.

HdM-Absolvent zeigt Webdesign-Workflow von morgen

Jakob Schröter, ehemaliger Computer Science and Media-Student und heute Produktmanager bei der Web- und Grafikdesign Agentur rukzuk AG, zeigt Alternativen zum klassischen Webdesign-Vorgehensweise. Er geht auf Herausforderungen innerhalb der Entwicklung einer webbasierten Design-Software mit integriertem Content Management System ein. Designer können damit Webseiten gestalten und pflegen ohne selbst programmieren zu müssen.

Echtzeitkommunikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten

Abschließend werden einige neue Features aus dem neuen WebRTC-Standard präsentiert und gemeinsam mit dem Publikum Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Durch die neuen Protokolle und Interfaces sind Live-Videokonferenzen und Realtime-Applikationen nur mehr einige Zeilen Javascript entfernt.

Die Teilnahme am "Webday" ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen. Wer vor Ort nicht dabei sein kann, hat im Internet eine Chance, die Vorträge mitzuverfolgen. Die Veranstaltung wird unter http://events.mi.hdm-stuttgart.de live gestreamt.

Wann?
Freitag, 10. Januar 2014, ab 13.30 Uhr bis 16 Uhr

Wo?
Raum 056, Hochschule der Medien, Nobelstr. 10, 70569 Stuttgart

 

PROGRAMM

13.30 Uhr
Begrüßung
Prof. Walter Kriha, HdM Stuttgart

13.35 bis 14.35 Uhr
"Performante Webanwendungen"
Daniel Kuhn, Michael Raith

14.40 bis 15.40 Uhr
"Photoshop lügt! Design in the Browser"
Jakob Schröter, rukzuk AG

15.45 bis 16.30 Uhr
Der neue WebRTC Standard - Peer-to-peer AV und Realtime Applikationen direkt im Browser
Studenten-Team und Prof. Walter Kriha

VERÖFFENTLICHT AM

08. Januar 2014

KONTAKT

Prof. Walter Kriha

Medieninformatik

Telefon: 0711 8923-2220

E-Mail: kriha@hdm-stuttgart.de

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