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Hochschule der Medien

Ram Jam

Zwei Bands und eine Stunde Live-Fernsehen

Während draußen die MediaNight weiterläuft, füllt sich nach und nach das Fernsehstudio an der Hochschule der Medien (HdM). Rund 100 Gäste dürfen an diesem Donnerstagabend, dem 16. Januar 2014, bei der ersten exklusiv Live-Produktion von "Ram Jam", einer professionellen Musik-Show für das Fernsehen, dabei sein. Zu sehen bekommen sie zwei Stuttgarter Bands: Heisskalt und Good Men Gone Bad.

Heisskalt und Good Men Gone Bad bei der Ram Jam 2014
(Fotos: Mitra Schmidt)

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Kurz vor der Ram Jam

Kurz vor der Ram Jam

Sie haben sich erst 2010 gegründet: Heisskalt

Sie haben sich erst 2010 gegründet: Heisskalt

Seit über 20 Jahren im Geschäft: Good Men Gone Bad, Fotos: Mitra Schmidt

Seit über 20 Jahren im Geschäft: Good Men Gone Bad, Fotos: Mitra Schmidt

Im Inneren des Fernsehstudios ist es dunkel. Nur ein paar Scheinwerfer leuchten ins buntgemischte Publikum. Auf allen Seiten herrscht Aufregung: Eilig werden die Kameras in die richtige Position gebracht und schnell noch einmal die Gitarren gestimmt. Das Publikum wartet bei Musik aus der Konserve gespannt darauf, dass es endlich losgeht.

Das Lebensgefühl Rock

Den Anfang an diesem Abend machen Heisskalt. Auf der kleinen Bühne performen sie als erstes ihren neuen Song "Ihr habt es nicht anders gewollt", der auch auf dem im März 2014 erscheinenden Debütalbum der Band zu finden sein wird. Für die vier Jungs, die auch schon auf dem Southside Festival aufgetreten sind, ist das Lebensgefühl Rock, um das es bei der "Ram Jam" gehen soll, nur schwer in Worte zu fassen. "Am ehesten kann man sagen, dass es dabei ums Reisen und die Seele von Musik geht. Wichtiger als der Rock ist uns eigentlich der Zusammenhalt in der Band und die Zeit, die wir miteinander haben", erzählt Sänger Mathias.

Für Good Men Gone Bad, die seit über 20 Jahren Musik machen, bereits fünf Alben veröffentlicht und schon einmal mit Thomas D. zusammengearbeitet haben, bedeutet Rock hingegen vor allem Energie. Sänger DrJay beschreibt es als inneren Drang: "Ich muss Musik machen, das geht gar nicht anders. Das wusste ich schon als kleines Kind." Die anderen Bandmitglieder nicken zustimmend. Nach einem kurzen Interview mit der "Ram Jam"-Moderatorin, Helene Reiner, spielen auch Good Men Gone Bad ihr erstes Lied, "Lazy", an diesem Abend.

Austausch der Generationen

Nach gut 40 Minuten Show treffen die zwei Musikgenerationen im gemeinsamen Gespräch aufeinander. Mit Helene Reiner plaudern sie über ihre Leidenschaft zur Musik, welche Rolle Social Media Plattformen heute spielen und was den besonderen Reiz von Tourneen und Live-Auftritten ausmacht. "Definiert eure Wünsche genau", gibt Gitarrist SleepyDee den Jungen von Heisskalt am Ende noch mit auf den Weg. Und Sänger DrJay ergänzt halb spaßig, halb ernst: "Macht Sport, achtet auf eure Ernährung, dann geht es euch gut."

Anschließend stehen sie dann gemeinsam auf der Bühne. Die zwei Schlagzeuge dominieren den Raum dabei akustisch. Konzentriert und immer mit dem Blick auf dem, was die anderen gerade spielen, entsteht der gemeinsame und verbindende Sound des Abends.

Nach einer kurzweiligen Stunde ruft die Aufnahmeleitung der "Ram Jam", die von 20 Studierenden der Audiovisuellen Medien an der HdM organisiert wurde, ein lautes "Cut" in die Runde. Die roten Lämpchen über den Kameras erlöschen und bei den Organisatoren fällt die Spannung ab. Was für die Zuschauer im Internet nicht mehr sichtbar ist: Im Anschluss an die Live-Show ging es mit der Musik und den Bands noch weiter - sehr zur Freude des Publikums im Fernsehstudio.

Stephanie Frank

VERÖFFENTLICHT AM

21. Januar 2014

KONTAKT

Sarah Kinzelmann
Projektteam
Telefon0160 97300524
E-Mailsk192@hdm-stuttgart.de

Prof. Axel Hartz

Audiovisuelle Medien

Telefon: 0711 8923-2201

E-Mail: hartz@hdm-stuttgart.de

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