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Studieren. Wissen. Machen.

Hochschule der Medien

Informatik-Studiengänge der HdM

Nicht nur was für Nerds!

Im Ranking der beliebtesten Studienfächer Deutschlands belegt Informatik einen der vordersten Plätze. Auch an der HdM kommt die Informatik nicht zu kurz. Informatik und Medien werden hier in Bachelor- und Masterstudiengängen sinnvoll miteinander verknüpft – Spezialisten werden in beiden Fachgebieten mehr denn je gesucht.

Zur Detailansicht Martin Schwab, 3. Semester, und Dominik Dach, 1. Semester, sind begeisterte Wirtschaftsinformatiker

Martin Schwab, 3. Semester, und Dominik Dach, 1. Semester, sind begeisterte Wirtschaftsinformatiker

Zur Detailansicht Tina Hammerschmidt studiert im 4. Semester "Wirtschaftsinformatik und digitale Medien"

Tina Hammerschmidt studiert im 4. Semester "Wirtschaftsinformatik und digitale Medien"

Wir stellen die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und digitale Medien, Medieninformatik, Computer Science and Media und Mobile Medien genauer vor und haben die Studenten gefragt, warum sie sich für das Informatik-Studium entschieden haben.

Die Mischung macht’s

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien verbindet betriebswirtschaftliche und informationstechnische Kenntnisse. Tina Hammerschmidt, Studentin im 4. Semester, schätzt vor allem den abwechslungsreichen Mix aus BWL-Themen, Medieninhalten und informationstechnischen Grundlagen. Dadurch entstünden ganz neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. „Viele Firmen suchen sowohl den IT-Experten, als auch den BWLer. Wir sind das Bindeglied“, beschreibt Martin Schwab, eingeschrieben im 3. Semester. So habe man das Wissen des Informationstechnikers und könne gleichzeitig auf alle betriebswirtschaftlichen Aspekte Bezug nehmen. Ein weiterer Vorteil sei die konkrete Ausbildung zur Führungskraft. In vielen Vorlesungen und Seminaren werde davon ausgegangen, dass die Studenten später als Teamleiter oder IT-Manager arbeiten - kein Studium für reine Nerds also.

Immer am Ball bleiben

Dominik Dach kam vor knapp einem halben Jahr an die HdM, ohne konkrete Vorstellungen von der Wirtschaftsinformatik zu haben. Dadurch, dass er schon vor seinem Studium Webseiten gestaltet hat, brachte er IT-Grundlagen mit. Im ersten Semester haben ihn die betriebswirtschaftlichen Vorlesungen, beispielsweise Mediensysteme oder Marketing, sehr interessiert. Einen nicht unerheblichen Teil im Studiengang spielt das Programmieren. Das ist ohne Vorerfahrungen an der HdM zu schaffen: „Auch wenn man vorher noch nie etwas programmiert hat - nach den Übungen hat man das Prinzip verstanden“, sagt Dominik Dach. In die Tutorien und Übungen zu gehen, sei allerdings unerlässlich. Ein bisschen zusätzliche Begeisterung schadet ebenfalls nicht. „Ich denke, es fällt einem leichter, wenn man auch hobbymäßig vom Thema angetan ist.“ 

Tina Hammerschmidt glaubt, dass der Informatikteil im Studiengang viele Frauen von einem möglichen Studium abschreckt. Doch diese Angst sei völlig unbegründet: „Man sollte zwar nicht unterschätzen, eine Programmiersprache wie JavaScript zu lernen, aber das ist kein Ding der Unmöglichkeit.“ Ab dem 4. Semester können die Studenten dann selbst entscheiden, welche Fächer den eigenen Stärken entsprechen und eigene Schwerpunkte setzen.

Mündliche Zwischenprüfung

Vor allem die Vorlesungen und Seminare, in denen es ums Programmieren geht, liegen den beiden Herren. Martin Schwab fand die meisten Inhalte bis zum 3. Semester machbar. Einzig die mündliche Zwischenprüfung nach dem 2. Semester sei „sehr schwer“ gewesen. Sie dient den Professoren dazu, zu überprüfen, ob der Student dem Inhalt gewachsen und für das Hauptstudium geeignet ist. Eine intensive Vorbereitung hilft, die Hürde zu meistern. Überrascht haben Schwab Vorlesungen zur Erstellung einer Website und zur Datenübertragung. Diese hatte er vor Studienbeginn an der HdM nicht erwartet.  

Perfekte Ergänzung von Job und Studium

Den Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien hat sich Schwab, der nebenbei als Grafik- und Webdesigner arbeitet, bewusst ausgesucht. Zuvor hatte er schon ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Stuttgart angefangen. Damals hat er sich mit der Mathematik-Vorlesung schwer getan, da diese auf den Grundlagen anderer Studiengänge basierte. An der HdM gefällt ihm der „digitale Medienhintergrund“. „Durch meine Nebenjobs und meine Vorerfahrungen ist der Studiengang perfekt auf mich zugeschnitten“, so der junge Mann. Er könne neu Erlerntes gleich in der Praxis anwenden. Später möchte er gerne in einer Führungsposition arbeiten, beispielsweise als Key Account- oder als IT-Manager. Zu den Aufgabenbereichen zählt etwa Informationssysteme in Unternehmen zu bewerten, sie aufzubauen oder Kommunikationskanäle zu optimieren. Tina Hammerschmidt hat noch keine genaue Vorstellung davon, welchen Beruf sie einmal ausüben will. Deshalb war ihr bei der Studienentscheidung besonders wichtig, „einen Studiengang mit Perspektiven“ zu wählen.

Angenehme Atmosphäre in kleinen Gruppen

Im Vordergrund vieler Seminare steht die möglichst praxisnahe Arbeit in Gruppen. Dadurch erreiche man oft viel bessere Ergebnisse als in Einzelarbeit: „Jeder profitiert von jedem“, sagt Dominik Dach. „Leute, die ein Thema gut verstanden haben, können das anderen erklären.“ Auch die Professoren finden alle sehr nett. Dadurch entsteht eine lockere Atmosphäre. Da Gruppenarbeiten über alle Semester hinweg ein fester Bestandteil des Studienfachs sind, sollte man in jedem Fall ein kontaktfreudiger Mensch sein. „Du bist verpflichtet zu kommunizieren“, drückt es Dach aus. In den Gruppenarbeiten werden komplexere Projekte, wie etwa Social Media-Projekte von Agenturen und Verlagen, bearbeitet.

Bonus: Möglichkeiten an der HdM

Viele der Wirtschaftsinformatik-Studenten engagieren sich auch neben ihrem Studium an der HdM und können dabei ihr Know-how zum Einsatz bringen. Martin Schwab etwa arbeitet mit einem Kommilitonen aus dem 3. Semester an der neuen Homepage des Studiengangs. Tina Hammerschmidt war vor dem Studium Fotografin und schießt jetzt offiziell Bilder für ihren Studiengang.

Einziger Wermutstropfen für die Drei ist derzeit ihr Standort in der Wolframstraße. Er mache es manchmal schwer, die Angebote in der Nobelstraße zu nutzen. Deshalb freuen sie sich schon jetzt auf das Wintersemester 2014/2015 und das Studium auf dem Vaihinger Campus.

Victoria Kunzmann

VERÖFFENTLICHT AM

25. Februar 2014

KONTAKT

Prof. Dr. Martin Engstler

Telefon: 0711 8923-3172

E-Mail: engstler@hdm-stuttgart.de

Dipl. Ing. (FH) Elisabeth Messerschmidt

Telefon: 0711 8923-3242

E-Mail: messerschmidt@hdm-stuttgart.de

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